Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat den Bitcoin Fund ETF der BIT Asset Management AG zugelassen. Das Unternehmen bezeichnet ihn als ersten börsengehandelten Fonds nach Schweizer Recht, der direkt in Bitcoin investiert, und als derzeit einzigen Spot-Bitcoin-ETF Europas. Der Handel an der SIX Swiss Exchange soll im November beginnen.
Ein Spot-Bitcoin-ETF bildet den Bitcoin-Kurs ab und hält die Kryptowährung direkt statt Futures oder Derivate. Die Anteile lassen sich über ein gewöhnliches Brokerkonto handeln. In den USA starteten im Januar 2024 der iShares Bitcoin Trust von BlackRock und zehn weitere Spot-Bitcoin-ETFs.
Die meisten in Europa notierten Bitcoin-Produkte sind nach Angaben von BIT Asset Management ETPs und damit Schuldverschreibungen, die ein Emittentenrisiko bergen. Der BBIT ist dagegen ein Schweizer Anlagefonds. Sein Vermögen wird getrennt von dem der Fondsverwaltungsgesellschaft gehalten. Der Fonds ist laut Unternehmen für Privatanleger in der Schweiz zugelassen und nicht allein qualifizierten Anlegern vorbehalten.
BIT Asset Management setzt auf Schweizer Fondsstruktur
„Die Schweiz hat sich als führender Standort für digitale Vermögenswerte etabliert und vereint einen starken Finanzsektor, regulatorische Klarheit und ein innovatives Ökosystem“, sagt John Ge, CEO der BIT Group. „Für die BIT Group ist die Schweiz daher eine naheliegende Wahl für unsere weitere internationale Expansion. Die Auflegung des ersten Schweizer Bitcoin-ETF ist ein wichtiger Meilenstein für uns und spiegelt unser langfristiges Engagement für den Schweizer Markt sowie unser Bestreben wider, eine Brücke zwischen traditioneller Finanzwelt und neuen Technologien zu schlagen.“
„Mit dem BBIT haben wir uns zum Ziel gesetzt, einen durch und durch schweizerischen Bitcoin-ETF zu schaffen - von der Fondsverwaltung über die Verwahrung bis hin zur Notierung an der SIX Swiss Exchange. Anleger erhalten über einen von der FINMA zugelassenen Schweizer Anlagefonds ein direktes Engagement in Bitcoin und profitieren dabei von der regulatorischen Aufsicht sowie dem Anlegerschutz des etablierten Schweizer Rahmens für kollektive Kapitalanlagen“, sagt Dominik Oggenfuss, CEO von BIT Asset Management. „Anleger können nun über ein gewöhnliches Schweizer Bankkonto Zugang zu Bitcoin erhalten - mit Schweizer Fondsführung, unabhängiger Verwahrung und täglicher Transparenz über die Bestände.“
Der Fonds ist laut Haftungsausschluss mit einem hohen Risiko verbunden; Anleger können ihr gesamtes Kapital verlieren. Er gehört zur Schweizer Kategorie „Sonstige alternative Anlagefonds“ mit besonderem Risiko und investiert ausschließlich in den stark schwankenden Bitcoin. Seine Risiken sind nicht mit denen von Wertpapierfonds vergleichbar. Durch vorübergehende Kreditaufnahmen kann sich das Gesamtrisiko auf höchstens 125 Prozent des Nettoinventarwerts erhöhen. Anleger sollten vor einer Investition die Fondsunterlagen und Risikohinweise lesen. Der Fonds ist ausschließlich für den öffentlichen Vertrieb in der Schweiz zugelassen und richtet sich nicht an Personen im Europäischen Wirtschaftsraum oder im Vereinigten Königreich.















