Die BVT Unternehmensgruppe hat den Vertrieb des geschlossenen Publikums-AIF „BVT Batteriespeicher Beteiligungen“ gestartet. Der Fonds soll in Gesellschaften investieren, die Anlagen zur Stromspeicherung und die dazugehörige Infrastruktur errichten und betreiben, teilt das Unternehmen mit. Hintergrund ist der wachsende Speicherbedarf durch den Ausbau von Wind- und Solarenergie.
Die Mindestbeteiligung beträgt 10.000 Euro zuzüglich eines Ausgabeaufschlags von drei Prozent der gezeichneten Kommanditeinlage. Der Fonds richtet sich an private und professionelle Anleger und ist als Blind Pool konzipiert. Geplant sind mindestens drei Beteiligungen an Batteriespeicherprojekten.
Im Fokus stehen Projekte, die bereits baureif oder in Betrieb sind beziehungsweise eine fortgeschrittene Entwicklungsphase erreicht haben. Voraussetzung für eine Investition sind nach Angaben von BVT ein gesicherter Netzanschluss und Standort. Möglich sind sowohl eigenständige Speicher als auch sogenannte Co-Location-Projekte in Verbindung mit Photovoltaik- oder Windkraftanlagen sowie gegebenenfalls Ladeinfrastruktur für Elektroautos.
BVT kooperiert mit Vispiron Energy
Für die Auswahl und Umsetzung geeigneter Projekte arbeitet BVT mit Vispiron Energy aus München zusammen. Das 2009 gegründete Unternehmen hat nach eigenen Angaben bislang mehr als 500 Megawattpeak Photovoltaikleistung installiert und 200 Megawattstunden netzgekoppelte Batteriespeicher in Deutschland ans Netz gebracht. Seit 2020 bilden Batteriespeicher einen Schwerpunkt des Unternehmens.
Erste mögliche Investitionsprojekte befinden sich laut BVT in Prüfung. Die Erträge sollen aus dem Kauf, der Speicherung, der Erzeugung und dem Verkauf von Energie stammen. Die daraus resultierenden Überschüsse sollen an die Investmentgesellschaft ausgeschüttet werden.
Die Fondslaufzeit ist bis Ende 2034 geplant. Bei planmäßigem Verlauf sollen Anleger ab 2028 Auszahlungen erhalten, in der Regel einmal jährlich. Für das im Basisinformationsblatt dargestellte mittlere Szenario prognostiziert BVT eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 6,5 Prozent IRR nach Kosten und vor Steuern auf das durchschnittlich gebundene Kapital. Voraussetzung ist, dass Anleger ihre Beteiligung bis zum Ende der empfohlenen Haltedauer halten. Für die gesamte Laufzeit prognostiziert BVT im mittleren Szenario Gesamtausschüttungen einschließlich Kapitalrückzahlung von 146 Prozent.















