Dr. Peters: Immobilienfonds zahlen im Schnitt 5,6 Prozent aus

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Hauptsitz der Dr. Peters Group in Dortmund
Bild: Dr. Peters Group
Die Dr. Peters Group setzt bei ihrer Immobilienstrategie unter anderem auf langfristig vermietete Hotelobjekte.

Die Dr. Peters Group hat 2025 insgesamt 13 Millionen Euro an Anleger ihrer aktiven Immobilienfonds ausgezahlt. Zugleich blieb das Portfolio mit einer Quote von 99,4 Prozent nahezu voll vermietet. Auch bei Mietvertragslaufzeiten und Zukäufen gab es Bewegung.

Die 24 aktiven Immobilienfonds der Dr. Peters Group haben 2025 durchschnittlich 5,6 Prozent an ihre mehr als 10.500 Anleger ausgezahlt. Das geht aus der von Cordes + Partner testierten Leistungsbilanz des Dortmunder Unternehmens hervor. Vier Fonds – drei mit Pflegeheimen und einer mit einem Einkaufszentrum – kamen auf Ausschüttungen von jeweils zehn Prozent.

Insgesamt flossen im vergangenen Jahr 13 Millionen Euro an die Anleger. Damit stieg das Auszahlungsvolumen gegenüber dem Vorjahr um rund sechs Prozent.

Die aktiven Fonds sind in 28 Immobilien investiert. Dazu zählen elf Pflegeimmobilien, acht Nahversorgungsobjekte, fünf Hotels sowie vier Büro- und Geschäftsimmobilien. Weitere vier Hotelimmobilien hält die Dr. Peters Group im Eigenbestand. Über alle 32 Bestandsimmobilien lag die durchschnittliche Vermietungsquote 2025 bei 99,4 Prozent. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge, der sogenannte WALT, betrug Ende des Jahres 12,8 Jahre.

Dr. Peters verlängert Mietverträge vorzeitig

„Der sehr hohe Vermietungsstand unseres Immobilienportfolios zeigt, wie wichtig aktives Asset Management ist. Das gilt insbesondere in Zeiten, die auf dem deutschen Gewerbeimmobilienmarkt von steigenden Leerstandsraten und anhaltender Vorsicht vieler Mieter geprägt sind“, sagt Fabian Schultheis, Geschäftsführer Immobilien bei Dr. Peters.

Im vergangenen Jahr kaufte das Unternehmen unter anderem ein Nahversorgungszentrum in Rathenow im Landkreis Havelland für den Publikums-AIF „Immobilienportfolio Deutschland II“ (IPD2). Zudem vereinbarte Dr. Peters für zwei Fonds vorzeitige Mietvertragsverlängerungen. Beim Fonds DS 121 „Bürogebäude Freiburg“ wurde der Vertrag mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben um fünf Jahre verlängert. Beim IPD2 wurde mit dem Lebensmittelhändler Rewe eine Verlängerung um 12 Jahre vereinbart.


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Auch bei drei Pflegeheimfonds wurden langfristige Vereinbarungen getroffen. Gemeinsam mit der Emvia Living Gruppe sollen Investitionen in die Immobilien erfolgen. Der Betreiber unterzeichnete zugleich für alle drei Häuser Anschlussmietverträge mit Laufzeiten von mindestens 20 Jahren.

Beendete Immobilienfonds mit durchschnittlich 148,3 Prozent Rückfluss

Die Leistungsbilanz umfasst neben den aktiven Fonds auch 32 bereits beendete Beteiligungsangebote. Deren Immobilien wurden zwischen 1985 und 2018 verkauft. Zusammen kamen die Fonds auf ein Investitionsvolumen von 279,8 Millionen Euro. Die Gesamtrückflüsse einschließlich Schlusszahlungen beliefen sich im Durchschnitt auf 148,3 Prozent des eingesetzten Kommanditkapitals.

Den höchsten Gesamtrückfluss erzielte der Hotelfonds DS 7 „Novotel Mannheim“ mit 396 Prozent. Elf weitere Fonds erreichten Rückflüsse von mehr als 200 Prozent. Dazu zählten neben einem Pflegeheimfonds vor allem Hotelfonds sowie ein Nahversorgungsfonds.

Bei ihrer aktuellen Immobilienstrategie setzt die Dr. Peters Group weiterhin einen Schwerpunkt auf Nahversorgungs- und Hotelimmobilien.


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