Einbruchschutz: Warum Garagen oft die größere Schwachstelle sind

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Wohngebäude und Einbruchsschutz.
Foto: adobe.stock/trackandphoto
Einladung zum Einbruch: Von der Garage direkt ins Haus

Rund um den Tag des Einbruchsschutzes rückt eine oft unterschätzte Schwachstelle in den Blick: die Garage. Dort lagern nicht nur Werkzeug und Fahrräder - häufig führt eine Tür direkt ins Haus. Worauf Hausbesitzer achten sollten.

Die meisten Wohnungseinbrüche geschehen in der dunklen Jahreszeit. Der „Tag des Einbruchsschutzes” am 25. Oktober, der mit dem Beginn der Winterzeit zusammenfällt, macht in diesem Jahr erneut darauf aufmerksam. Das Infocenter der R+V Versicherung rät Hausbesitzern, bei der Prüfung von Schwachstellen auch die Garage nicht zu vergessen.

In vielen Garagen lagern wertvolle Gegenstände wie Fahrräder, Werkzeug und Gartengeräte. Häufig führt von dort zudem eine Tür direkt ins Wohnhaus. „Eine schlecht gesicherte Garage kann Einbrechern gleich doppelt in die Hände spielen. Sie finden dort Beute und möglicherweise einen einfachen Zugang ins Haus“, sagt Christine Gilles, Expertin für Sachversicherungen bei der R+V Versicherung.

Einbrecher suchen gezielt nach leicht zugänglichen Stellen. Das Garagentor sollte deshalb bei Abwesenheit immer geschlossen und verriegelt sein - auch wenn die Bewohner nur kurz unterwegs sind.

Verbindungstür zum Haus braucht besonderen Schutz

Besonders wichtig ist nach Einschätzung der Expertin die Verbindungstür zwischen Garage und Wohnhaus. „Sie sollte beim Einbruchschutz genauso ernst genommen werden wie die Haustür“, betont Gilles. Zusätzliche mechanische Sicherungen könnten einen Einbruch zusätzlich erschweren.


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Auch der Inhalt der Garage weckt Begehrlichkeiten. Neben hochwertigen Fahrrädern und E-Bikes lagern dort häufig teure Werkzeuge, von denen manche Täter sogar für Aufbruchsversuche nutzen können. „Die Werkzeuge sollten deshalb nicht offen sichtbar oder leicht zugänglich herumliegen“, ergänzt Gilles.

Dass sich Sicherungsmaßnahmen auszahlen, zeigt die polizeiliche Kriminalstatistik: Ein erheblicher Teil der Wohnungseinbrüche scheitert an vorhandener Sicherungstechnik. Wer Haus und Garage besser schützen möchte, kann sich bei kriminalpolizeilichen Beratungsstellen über geeignete Maßnahmen informieren.

Weitere Hinweise für mehr Sicherheit

Empfohlen wird zudem, Fahrräder und E-Bikes auch innerhalb der Garage zu sichern, möglichst an einem fest verankerten Gegenstand. Leitern, Tritte und andere Aufstiegshilfen sollten nicht offen neben Haus oder Garage stehen, sondern gesichert oder eingeschlossen werden. Fernbedienungen und Schlüssel für das Garagentor gehören nicht sichtbar ins Auto. Nach einem Einbruch sollten Betroffene zudem nichts aufräumen oder verändern, bevor die Polizei mögliche Spuren gesichert hat und die Versicherung informiert wurde.

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