An der Spitze des Rankings stehen AppLovin und NVIDIA. AppLovin kommt auf 3,71 Millionen Dollar Nettogewinn pro Mitarbeiter, NVIDIA auf 2,86 Millionen Dollar. Auf Rang drei folgt Welltower mit 1,32 Millionen Dollar. Dahinter liegen Saudi Aramco mit 1,23 Millionen Dollar und Prologis mit 1,19 Millionen Dollar pro Beschäftigten.
Liste der Unternehmen mit dem höchsten Gewinn je Mitarbeiter:
* AppLovin (Technologie, USA) – 3,71 Mio. USD
* NVIDIA (Technologie, USA) – 2,86 Mio. USD
* Welltower (Gesundheit, USA) – 1,32 Mio. USD
* Saudi Aramco (Energie, Saudi-Arabien) – 1,23 Mio. USD
* Prologis (Transport & Logistik, USA) – 1,19 Mio. USD
* Altria Group (Tabak, USA) – 1,18 Mio. USD
* Blackstone Group (Finanzen, USA) – 1,14 Mio. USD
* CME Group (Finanzen, USA) – 1,05 Mio. USD
* Equinor (Energie, Norwegen) – 1,03 Mio. USD
* Investor AB (Finanzen, Schweden) – 889.403 USD
AppLovin ist damit gemessen am Gewinn pro Mitarbeiter das profitabelste Unternehmen der Auswertung. Der Werbetechnologie-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Rekord-Nettogewinn von 3,33 Milliarden Dollar und beschäftigte zum Jahresende 898 Mitarbeiter. Nach mehreren Entlassungsrunden seit 2022 arbeitet das Unternehmen mit einer deutlich kleineren Belegschaft. Auch beim Umsatz pro Mitarbeiter liegt AppLovin mit 6,1 Millionen Dollar weit vorne und erreicht weltweit Rang drei.
NVIDIA, im Vorjahr noch Spitzenreiter, rückt 2025 auf Platz zwei. Der Konzern steigerte seinen Nettogewinn auf 120,07 Milliarden Dollar und erhöhte zugleich die Beschäftigtenzahl im Jahresvergleich um mehr als 5.000 auf rund 42.000. Damit setzt sich das Unternehmen vom Trend zum Personalabbau in der Branche ab. Zum 1. April 2026 lag die Marktkapitalisierung bei 4,2 Billionen Dollar, nachdem sie im Oktober kurzzeitig die Marke von 5 Billionen überschritten hatte.
Welltower sichert sich Rang drei. Der auf Gesundheitsimmobilien spezialisierte REIT kam bei 712 Beschäftigten auf einen Nettogewinn von 936,85 Millionen Dollar. Damit verfügt das Unternehmen über die kleinste Belegschaft unter den 200 analysierten Firmen. Beim Umsatz pro Mitarbeiter führt Welltower die weltweite Auswertung mit rund 2,6 Millionen Dollar an.
USA dominieren die Spitzengruppe
Saudi Aramco und Prologis komplettieren die Top fünf. Während Saudi Aramco mit rund 76.000 Mitarbeitern einen Nettogewinn von 93,39 Milliarden Dollar erzielt, kommt Prologis mit 2.802 Beschäftigten auf 3,32 Milliarden Dollar. Die beiden Unternehmen zeigen, dass hohe Gewinne pro Mitarbeiter sowohl in sehr großen als auch in deutlich schlankeren Organisationen möglich sind.
Insgesamt erwirtschafteten die 20 führenden Unternehmen des Rankings zusammen 628,07 Milliarden Dollar Nettogewinn. Bei einer gemeinsamen Belegschaft von mehr als 663.000 Mitarbeitern entspricht das im Schnitt 658.753 Dollar pro Beschäftigten. Auffällig ist die starke Dominanz von US-Unternehmen, die 70 Prozent der Top 20 stellen. Die übrigen Firmen stammen aus Saudi-Arabien, Norwegen, Schweden, Südkorea, China und Taiwan.
Auch nach Branchen zeigen sich klare Unterschiede. Energie- und Technologieunternehmen führen die Effizienzrangliste an und erreichen im Schnitt 387.473 beziehungsweise 374.755 Dollar Gewinn pro Mitarbeiter. Überdurchschnittliche Werte erzielen zudem Tabak- und Unterhaltungsunternehmen mit 513.165 beziehungsweise 370.011 Dollar pro Beschäftigten.
Technologie, Kapital und Automatisierung treiben die Produktivität
„Die Ergebnisse deuten auf eine fortschreitende Verschiebung im Verhältnis zwischen Beschäftigtenzahl und Profitabilität hin, wobei die erfolgreichsten Unternehmen zunehmend durch strukturelle Effizienz statt durch Beschäftigungsgröße geprägt sind. Spitzenunternehmen sind häufig in Bereichen tätig, in denen die Wertschöpfung stärker von Technologie, Automatisierung oder Kapitalnutzung als von Arbeitsintensität abhängt, sodass Gewinne ohne entsprechende Personalaufstockung wachsen können. Die Konzentration der Ergebnisse auf eine begrenzte Zahl von Unternehmen verdeutlicht zudem die zunehmende Spreizung der Produktivität unter börsennotierten Firmen. Sollten die aktuellen Investitionen in KI und operative Automatisierung anhalten, dürfte sich die Kluft zwischen besonders effizienten Unternehmen und dem breiteren Markt mittelfristig weiter vergrößern“, kommentiert Alan Goldberg, leitender Datenanalyst bei BestBrokers.
Autor Paul Hoffman ist Datenanalyst bei BestBrokers.












