Der Münchener Verein hat in der Münchner Ludwigsvorstadt den Grundstein für sein neues Gebäude „Stadtpalais“ gelegt. Das Versicherungsunternehmen investiert dort in ein Projekt, das bis zum zweiten Quartal 2028 fertiggestellt sein soll.
Zur Feier kamen Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf der Baustelle zusammen, darunter Mona Fuchs, die zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, sowie Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Handwerkskammer München/Oberbayern und Aufsichtsratsvorsitzender des Münchener Verein.
CEO Dr. Rainer Reitzler ordnet das Vorhaben in die langfristige Unternehmensstrategie ein: „Das Stadtpalais ist weit mehr als nur ein neues Gebäude – es ist die physische Übersetzung unserer Vision für die kommenden Jahrzehnte. Mit dieser Investition bekennen wir uns nicht nur klar zu unseren historischen Wurzeln in München, sondern schaffen ein hochmodernes Arbeitsumfeld mit Zukunft. Das Stadtpalais bietet so das ideale Fundament, um dem Münchener Verein auf dem weiteren Erfolgskurs Rückenwind zu verleihen.“
Den Entwurf verantwortet das dänische Architekturbüro Henning Larsen, die Immobilienberatung übernimmt JLL. Die Bauausführung liegt bei der Münchner Bauunternehmung Pöttinger.
Fremdvermietung und DGNB-Gold-Zertifizierung
Im fertigen Gebäude sollen laut Angaben des Versicherers rund 4.400 Quadratmeter Bürofläche zur Fremdvermietung entstehen. Das Projekt strebt eine DGNB-Gold-Zertifizierung an, die Anforderungen an Energieeffizienz, Materialwahl und Betriebsökologie stellt. René Neumann, Leiter Immobilienmanagement beim Münchener Verein, sagt: „Beim Stadtpalais setzen wir konsequent auf modernste Standards bei der Energieeffizienz und eine hochflexible Raumgestaltung. Es entsteht ein zukunftsweisendes Gebäude, das ökologische Verantwortung und eine zeitgemäße, agile Arbeitsplatzkultur perfekt miteinander in Einklang bringt.“
Neben den Außenflächen soll auch die Innengestaltung auf flexible Arbeitsplatzkonzepte ausgerichtet sein. Der Münchener Verein bezeichnet das Vorhaben als Signal für wirtschaftliche Stabilität gegenüber Mitarbeitenden und Kunden.
Zeitkapsel mit Mitarbeiterwünschen eingelassen
Den Abschluss der Grundsteinlegung bildete eine Zeremonie, bei der der Grundstein gesegnet und eine Zeitkapsel in das Fundament eingebracht wurde. In ihr befinden sich persönliche Wünsche der Mitarbeitenden des Münchener Verein, verbunden mit der Hoffnung auf einen unfallfreien Bauverlauf und eine termingerechte Fertigstellung.















