Patrizia hat den Verkauf einer Wohnimmobilie im Kopenhagener Stadtteil Südhafen vereinbart. Wie das Unternehmen mitteilt, übernimmt ein skandinavischer Pensionsfonds das Objekt. Der Kaufpreis beträgt umgerechnet rund 92 Millionen Euro.
Die Immobilie wurde ursprünglich für rund 55 Millionen Euro erworben und nach ihrer Fertigstellung in den Publikums-AIF „Kopenhagen Südhafen“ eingebracht. Mit dem nun vereinbarten Verkaufspreis ergibt sich gegenüber dem Ankauf eine Wertsteigerung von rund 68 Prozent.
Verkauf führt zu Kapitalverdopplung
Für die Anleger soll der Verkauf zu einer Verdopplung des eingesetzten Kapitals führen. Der Gesamtrückfluss auf Anlegerebene liegt demnach bei mehr als 200 Prozent. Je nach Beitrittszeitpunkt entspricht dies laut Patrizia einer durchschnittlichen Ausschüttung von bis zu 13,4 Prozent pro Jahr, so Patrizia. Die formelle Auflösung des Fonds ist für 2027 vorgesehen. Klaus Weber, Geschäftsführer der Patrizia Grundinvest, hebt hervor, dass der erzielte Verkaufspreis „den zuletzt ermittelten Gutachterwert deutlich übertroffen hat“.
Die Wohnanlage umfasst den Angaben zufolge 127 Wohneinheiten sowie 63 Stellplätze. Sie befindet sich im Stadtteil Südhafen, einem Entwicklungsgebiet im Süden Kopenhagens mit Anbindung an die Innenstadt und einer wachsenden Wohnraumnachfrage. Patrizia hatte das Objekt 2016 schlüsselfertig als Neubau übernommen.













