Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Solana unterscheiden sich deutlich in ihrer Funktionsweise und ihrem Verwendungszweck. Bitcoin gilt als erste und bekannteste Kryptowährung. Ethereum und Solana zählen zu den sogenannten Altcoins und bieten unter anderem unterschiedliche Transaktionsgeschwindigkeiten und technische Funktionen.
„Bitcoin ist die erste und bekannteste Kryptowährung. Zu den Altcoins – also alternativen Kryptos – gehören unter anderem Ethereum und Solana. Diese unterscheiden sich bei den Funktionen und Eigenschaften, wie zum Beispiel der Transaktionsgeschwindigkeit“, erklärt Clemens Pachta, Managing Director des Kryptoanbieters Cryptonow.
Viele Kryptowerte basieren auf der Blockchain-Technologie. Dabei werden Transaktionen chronologisch in einem digitalen Register gespeichert. Dezentrale Netzwerke kommen ohne eine zentrale Instanz wie eine Bank aus. Stattdessen übernehmen zahlreiche miteinander verbundene Computer die Kontrolle und Verarbeitung der Transaktionen.
Hohe Kursschwankungen und Betrugsrisiken
Mit Kryptowährungen gehen erhebliche Risiken einher. Dazu zählen starke Kursschwankungen, unseriöse Handelsplattformen und betrügerische Angebote bei der erstmaligen Ausgabe neuer Kryptowerte, sogenannten Initial Coin Offerings. Besonders hohe Gewinnversprechen sollten Anleger kritisch prüfen.
Der Anlegerschutz entspricht nicht in allen Bereichen dem Schutz bei klassischen Finanzinstrumenten. Die europäische MiCA-Verordnung schafft jedoch einheitliche Vorgaben für Anbieter von Kryptodienstleistungen und soll die Transparenz sowie den Verbraucherschutz im europäischen Kryptomarkt verbessern.
„Verbraucher sollten prüfen, ob ein Anbieter in der EU als Crypto-Asset-Service-Provider zugelassen ist. MiCA schafft dafür erstmals einen einheitlichen Rahmen“, erklärt Pachta. Cryptonow verfügt nach eigenen Angaben über eine MiCA-Zulassung und vertreibt Gutscheine für Kryptowährungen unter anderem über MediaMarktSaturn und Edeka.
| Thema | Worauf Einsteiger achten sollten |
|---|---|
| Anbieter | Zulassung als Crypto-Asset-Service-Provider in der EU prüfen |
| Kryptowert | Zweck, Funktionsweise und Informationsqualität bewerten |
| Risiko | Nur Beträge einsetzen, deren Verlust finanziell verkraftbar ist |
| Einstieg | Mit kleinen Summen beginnen und feste Einsatzlimits setzen |
| Betrugsschutz | Unrealistische Gewinnversprechen und unseriöse Plattformen meiden |
| Verwahrung | Für längere Zeiträume eine Offline-Wallet erwägen |
| Private Key | Sicher und getrennt aufbewahren, da ein Verlust den Zugriff dauerhaft verhindern kann |
Mit kleinen Beträgen Erfahrungen sammeln
Vor dem Kauf sollten Einsteiger klären, welchen Zweck ein Kryptowert erfüllt, wie transparent das Projekt informiert und ob das Verlustrisiko zur eigenen finanziellen Situation passt. Auch feste Einsatzlimits können verhindern, dass kurzfristige Kursbewegungen zu unüberlegten Entscheidungen führen.
„Gerade am Anfang ist es sinnvoll, mit kleinen Beträgen zu starten, Erfahrungen zu sammeln und sich Schritt für Schritt weiterzubilden“, erklärt Pachta. Anleger sollten grundsätzlich nur Kapital einsetzen, dessen Verlust sie finanziell verkraften können.
Für die Verwahrung benötigen Anleger eine digitale Geldbörse, eine sogenannte Wallet. Für eine langfristige Aufbewahrung kommen Offline-Wallets infrage, die nicht dauerhaft mit dem Internet verbunden sind. Entscheidend ist der Schutz des persönlichen Zugangsschlüssels. Geht dieser Private Key verloren, kann der Zugriff auf die gespeicherten Kryptowerte dauerhaft verloren sein.














