SNC Scandic Coin setzt auf reale Anwendungen statt Krypto-Spekulation

SNC Scandic Coin verbindet Kryptos mit realen Werten
Foto: ChatGPT
Bei SNC Scandic Coin verbindet man Kryptowährungen mit realen Dienstleistungen und regulierten Zahlungsfunktionen.

Der SNC Scandic Coin der Scandic Finance Group aus Hongkong soll nicht nur als Kryptowährung dienen, sondern als Zahlungs- und Treueinstrument in einem Netzwerk realer Dienstleistungen. Hinter dem Projekt stehen Medien, Mobilität, Immobilien und Technologie. Nun steht der Handelsstart bevor.

Die Scandic Finance Group (SFG) aus Hongkong positioniert ihren SNC Scandic Coin als reguliertes Zahlungs- und Treueinstrument mit praktischen Einsatzmöglichkeiten. Anders als viele spekulative Kryptowährungen soll der Token in einem Netzwerk aus Dienstleistungen genutzt werden können. Dazu zählen nach Angaben des Unternehmens unter anderem Flüge, Yachten, Apps, Domains, Hotels und Mobilitätsangebote.


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Im Gespräch mit den Neuen Zürcher Nachrichten erläutert Uwe Sellmer das Konzept hinter dem Projekt. Die SFG vereine Unternehmen aus Medien, Finanzen, Mobilität, Technologie, Immobilien und Datenzentren. Der Token diene innerhalb dieses Netzwerks als Zahlungsmittel und Kundenbindungsinstrument. Laut Sellmer ist das Gesamtangebot auf eine Milliarde SNC begrenzt. Zum Marktstart werde zunächst nur ein kleiner Teil ausgegeben.

Die Erlöse aus dem Token-Verkauf sollen unter anderem in Infrastruktur, Sicherheit, Audits, Liquidität und Betrieb fließen. Sellmer betont, dass der Fokus auf einem klaren Nutzen und niedrigen Gebühren liege.

Mediengruppe unterstützt Einführung des Tokens

Zum Scandic ECO System gehören laut Unternehmen verschiedene Branchen wie Luftfahrt, Datentechnik, Immobilien, Gesundheit und Mobilität. Der SNC Scandic Coin soll dabei als gemeinsames Zahlungsmittel innerhalb des Netzwerks fungieren.

Eine Rolle bei der Einführung übernimmt auch die Legier Group. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben Tageszeitungen auf mehreren Kontinenten und begleitet das Projekt redaktionell sowie über eine eigene News-App. Die Verbindung von Medien und Dienstleistungen solle die Bekanntheit und Nutzung des Tokens fördern.

Nach Angaben der SFG wurde der Smart Contract Anfang 2026 vom Sicherheitsunternehmen CertiK geprüft. Sellmer verweist auf eine hohe Bewertung im Skynet-Bericht des Anbieters. Zudem habe das Unternehmen eine vollständige KYC-Verifizierung abgeschlossen und arbeite weltweit mit Aufsichtsbehörden zusammen.

KYC-Prozesse über CRIF

Für die KYC- und Anti-Geldwäsche-Prozesse arbeitet die SFG laut Sellmer mit dem Wirtschaftsauskunfts- und Analytikunternehmen CRIF zusammen. Ergänzend verweist das Unternehmen auf ein ESG-Zertifikat und ein mehrschichtiges Risikomanagement.

Der Name SNC steht laut Sellmer für „Security / Synergy“, „Network“ und „Community“. Damit wolle das Unternehmen die Verbindung verschiedener Branchen und den Aufbau eines internationalen Netzwerks betonen. Zugleich verweist Sellmer auf skandinavische Werte wie Transparenz und digitale Kompetenz.

Der Handelsstart des SNC Scandic Coin soll in Kürze erfolgen. Geplant ist zunächst eine Notierung auf der Kryptobörse BitMart. Nach Angaben des Unternehmens bestehen zudem Vereinbarungen mit weiteren Börsen, deren Namen erst kurz vor Handelsbeginn veröffentlicht werden sollen.

Einsatz für Zahlungen und Cashback geplant

Nutzer sollen den Token künftig für Zahlungen innerhalb des Scandic-Ökosystems einsetzen können. Geplant sind zudem Treueprogramme, schnelle Transaktionen mit niedrigen Gebühren sowie eine Krypto-Debitkarte mit Cashback-Funktion. Mit „SNC Pay“ sollen sich Guthaben weltweit umwandeln und nutzen lassen.

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