Tikehau sammelt über eine Milliarde Dollar für Private-Debt-Secondaries ein

Foto: KI-generiert (ChatGPT)
KI-generiertes Symbolbild.

Tikehau Capital schließt seinen zweiten Fonds für Private Debt Secondaries, also Anteile an bestehenden Fonds für Kreditvergaben außerhalb des Bankensystems, mit über einer Milliarde US-Dollar ab. Das Zielvolumen wird damit klar übertroffen, das Vorgängerprodukt deutlich überholt.

Tikehau Capital hat das finale Closing seines zweiten Fonds für Private Debt Secondaries erreicht. Für den Tikehau Private Debt Secondaries II sowie begleitende Vehikel sichern sich die Franzosen Limited-Partner-Eigenkapitalzusagen von über einer Milliarde US-Dollar, teilt das Unternehmen mit. Damit liegt das Volumen deutlich über dem angestrebten Ziel von 750 Millionen US-Dollar.


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Gegenüber dem ersten Fonds hat sich das eingesammelte Kapital mehr als verdoppelt. Mit der 2019 gestarteten Plattform für Private Debt Secondaries baut der Alternative-Asset-Manager seine Position in einem Marktsegment aus, das nach Angaben von Tikehau zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Private Debt Secondaries dienen institutionellen Investoren als Instrument zur Liquiditätssteuerung. Sie ermöglichen es Limited Partners und General Partners, bestehende Engagements zu veräußern oder umzustrukturieren. Parallel wachse der globale Private-Credit-Markt weiter, was zusätzliche Transaktionsmöglichkeiten schafft.

Investorenbasis breit diversifiziert

Der neue Fonds richtet sich an eine internationale Anlegerbasis. Nach Angaben von Tikehau beteiligen sich Family Offices sowie institutionelle Investoren aus Asien, Europa, Nordamerika und Südamerika. Rund 50 Prozent des zugesagten Kapitals sind demnach bereits investiert. Der Fokus liegt auf Sekundärtransaktionen in Nordamerika und Europa.

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