Warum DIN 77230 und KI-Anwendung das Geschäft von Formaxx stützen

Lars Breustedt
Foto: BTS Finance/Michael Hinz
Lars Breustedt

Die Formaxx AG setzt ihren Wachstumskurs fort. Treiber sind ein erweitertes Recruiting-Programm, die Anwendung der DIN 77230 und der Einsatz einer eigenen KI-Anwendung.

Die Formaxx AG hat im vergangenen Geschäftsjahr ihre Provisionserlöse auf 27,6 Millionen Euro gesteigert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 2,7 Millionen Euro oder elf Prozent. Das geht aus dem vorläufigen Geschäftsbericht des Unternehmens hervor.

Nach Einschätzung des Vorstands beruht die Entwicklung auf mehreren Faktoren. Eine zentrale Rolle spielt dabei der gezielte Ausbau des Recruiting-Programms für Finanzberaterinnen und Finanzberater. Neben der stärkeren Ansprache und Ausbildung von Nachwuchskräften setzt Formaxx auch auf erfahrene Berater. „Wir haben am Markt verstärkt erfahrene Kräfte von unserem Modell überzeugen können“, sagt Vorstand Lars Breustedt. Diese seien schneller produktiv als Neu-Auszubildende, die zunächst die IHK-Prüfungen absolvieren und die Zertifizierung nach DIN durchlaufen müssen.


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Ein weiterer Erfolgsfaktor ist laut Formaxx die seit Jahren etablierte Arbeitsweise nach der DIN-Norm 77230 zur Finanzanalyse von Privathaushalten. Die standardisierte Analyse bildet die Grundlage der Beratung und ist fest in den Prozessen verankert.

Im vergangenen Jahr investierte Formaxx zudem in die hauseigene KI-Anwendung „FinTwin“. Das Tool unterstützt die strukturierte Erfassung von Bedarf und Risiken und führt Nutzer schrittweise durch die relevanten Themenfelder der Finanzanalyse.

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