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10. März 2005, 00:00
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Weltweit 90.000 CFP

Die Zahl der privaten Finanzplaner mit dem weltweit anerkannten Qualitätsprädikat CFP (Certified Financial Planner) hat einen neuen Höchststand erreicht. Mit 90.005 Certified Financial Planner startete die Zertifizierungs-Organisation CFP Board (Denver/Colorado) zusammen mit der internationalen Organisation Financial Planning Standards Board Ltd. ins Jahr 2005.

Rund die Hälfte der Certified Financial Planner arbeitet in den USA, die anderen rund 45.000 CFP verteilen sich auf 17 Staaten mit Vollmitgliedschaft. In Europa verfügen Deutschland mit Luxemburg, Frankreich, Großbritannien, Österreich und die Schweiz über eigene CFP-Organisationen, die insgesamt 3.300 Certified Financial Planner vertreten. In Deutschland repräsentiert der 1997 gegründete DEVFP Deutscher Verband Financial Planners e. V., Frankfurt/Main, diesen höchsten Qualitätsstandard in der Finanzberatung. Derzeit sind 941 deutsche CFP zertifiziert, die im Internet nach PLZ oder Namen abzurufen sind.

?Die hohen Anforderungen an Ausbildung, beruflicher Erfahrung und nachzuweisender Weiterbildung limitieren den Mitgliederzuwachs?, sagt Prof. Dr. Rolf Tilmes, Mitglied des fünfköpfigen Verbandsvorstands. Im DEVFP besteht die Hoffnung, im Jahr 2005 die 1.000er-Grenze zu überspringen. Den Neuzugängen, die sich nach einem einjährigen, berufsbegleitenden Studium und einer strengen Zentralprüfung des DEVFP für den Titel qualifizieren, stehen auch Abgänge gegenüber.

Wer als CFP seiner Weiterbildungsverpflichtung nicht genügt, verliert das Zertifikat und die Mitgliedschaft im Verband. Allein im letzten Jahr wurde 17 CFP das Zertifikat aberkannt, weil sie die vorgeschriebenen 30 CE-Credits (Continous Education) innerhalb einer Zwei-Jahres-Periode nicht nachweisen konnten.

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