13. April 2015, 08:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Banken planen Stellenabbau

Annähernd die Hälfte der deutschen Banken plant, noch in diesem Jahr Stellen abzubauen, so eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY). Nur rund ein Fünftel der Banken will demnach die Belegschaft ausbauen.

Stellenabbau bei deutschen Banken

Fast jede zweite Bank in Deutschland plant, noch in diesem Jahr weitere Stellen zu streichen.

46 Prozent der Banken in Deutschland, wollen der Studie zufolge 2015 weitere Stellen abbauen. Die Stellenkürzungen fallen damit in Deutschland massiver aus als im europäischen Durchschnitt: europaweit liegt der Anteil der Banken, die einen Stellenabbau planen demnach bei 43 Prozent.

Niedrigzins und Regulierung zwingen zu Einsparungen

Lediglich 21 Prozent der deutschen Banken planen, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen (Europa: 29 Prozent). Das sind Ergebnisse des “Bankenbarometers” der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY, für das 226 Banken in mehreren europäischen Ländern (darunter 50 deutsche Banken) befragt wurden.

Die wichtigsten Gründe für den Sparkurs der Banken sind der Studie zufolge das niedrige Zinsniveau, das zu geringeren Zinseinnahmen führt; zudem mindern hohe regulatorische Anforderungen an Eigenkapital und Risikovorsorge demnach die Gewinnmargen.

Deutsche Banken zeigen sich pessimistisch

Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der deutschen Banken erwartet eine Verschlechterung der eigenen Geschäftslage. Lediglich rund ein Viertel (27 Prozent) rechnet mit einer Verbesserung. Die europäischen Banken zeigen sich demnach im Hinblick auf die eigenen Geschäftslage deutlich optimistischer: 56 Prozent der europäischen Banken prognostizieren eine Verbesserung, nur 16 Prozent eine Verschlechterung.

“Im aktuellen Niedrigzinsumfeld gibt es für die Banken kaum noch etwas zu verdienen – gleichzeitig drängen immer neue Wettbewerber auf den deutschen Markt und verstärken den ohnehin sehr hohen Preisdruck. Hinzu kommen die weiter steigenden regulatorischen Anforderungen. Die Situation in der deutschen Bankenbranche bleibt also schwierig, die Gewinne dürften vorläufig auf niedrigem Niveau verharren”, erläutert Claus-Peter Wagner, Managing Partner Financial Services Deutschland bei EY.

Seite zwei: Banken setzen Sparkurs fort

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

JDC Group steigert Umsatz und Ergebnis weiter

Die JDC Group AG bestätigt mit den heute veröffentlichten Zahlen zur Unternehmensentwicklung im ersten Halbjahr 2019 den Erfolg der Strategie des Konzerns. Der Umsatz ist im Halbjahresvergleich um rund 18 Prozent auf 52,5 Mio. EUR gestiegen (1. HJ 2018: 44,5 Mio. EUR). Der Umsatz des Geschäftsbereichs Advisortech stieg um rund 22 Prozent auf 44,4 Mio. EUR. Der Geschäftsbereich Advisory konnte seinen Umsatz um rund 6 Prozent auf 12,9 Mio. EUR steigern.

mehr ...

Immobilien

„Die traditionelle Innenstadt wird niemals sterben“

Die Hamburger Innenstadt benötigt dringend eine Reurbanisierung, da die Innenstadt an Attraktivität zum Wohnen verloren habe. Vier Schlüssel dienen zum Erfolg der Maßnahmen: Mehr Wohnen, Hotel, Gastronomie und Entertainment. Ein Kommentar von Richard Winter, Niederlassungsleiter von JLL Hamburg.

mehr ...

Investmentfonds

„Das Unternehmen ist das entscheidende Investment“

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China scheint beinahe täglich größere Kreise zu ziehen und Anleger immer stärker zu verunsichern. Cash. sprach mit Thomas Lehr, Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter Flossbach von Storch, wie sich Anleger jetzt verhalten sollen und welcher Ausgang des Konflikts realistisch ist.

mehr ...

Berater

Beginnt nun der gravierende Produktwandel in der Versicherungslandschaft?

Mehr als jeder dritte Versicherer (35 Prozent) will seine Produktlandschaft bis 2022 gravierend verändern. Die Branche reagiert damit unter anderem auf den geplanten Provisionsdeckel für bestimmte Lebensversicherungsprodukte und den harten Preiskampf in der Sachversicherungssparte. Vier von zehn Versicherern wollen das Geschäft mit Total-Care-Paketversicherungen und Anti-Hacking-Policen ankurbeln. Das ergibt die Studie “Branchenkompass Insurance 2019” von Sopra Steria Consulting.

mehr ...

Sachwertanlagen

Speziell für Stiftungen und institutionelle Anleger: Vollregulierter Zweitmarktfonds mit günstigem Risikoprofil

Die Bremer Kapitalverwaltungsgesellschaft HTB Fondshaus bringt nach einer Reihe von Publikums-AIF erstmals einen Spezial-AIF für Stiftungen und institutionelle Anleger heraus. Neben sogenannten semiprofessionellen Anlegern können sich auch institutionelle Investoren ab einer Summe von 200.000 Euro am Spezial-AIF beteiligen.

mehr ...

Recht

Gesetzlicher Unfallschutz greift auch bei Probearbeit

Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gilt auch an Probearbeitstagen. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel von Dienstag hervor.

mehr ...