„Die Regulierung erschwert den Einstieg in die Vermittlung“

Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter des Münchener Maklerpools Fonds Finanz Maklerservice im Interview über den fehlenden Berater-Nachwuchs und geeignete Wege, das Interesse junger Menschen zu wecken.

Norbert Porazik: „Es muss Aufklärungsarbeit geleistet werden, die aufzeigt, wie wichtig unabhängige Vermittler für eine ganzheitliche und bedarfsgerechte Kundenberatung sind.“

Cash.: Was sind die Ursachen des Nachwuchsmangels?

Porazik: Ich sehe zwei große Hemmnisse für junge Menschen, den Beruf des Versicherungsmaklers für sich zu wählen: Zum einen hat das Image der Versicherungsvermittler in den letzten Jahren definitiv gelitten, wobei der Makler in der öffentlichen Wahrnehmung häufig zu Unrecht mit den Versicherungsvertretern oder Strukturvertrieben in einen Topf geschmissen wird.

Zum anderen erschwert die zunehmende Regulierung der Branche den Einstieg in die Vermittlung. Man braucht heute ein solides finanzielles Polster, um sich entweder aus eigener Kraft einen Bestand aufzubauen oder um einen gut gepflegten Bestand zu übernehmen.

Inwieweit verstärkt das angeschlagene Image der Branche den Nachwuchsmangel?

Das angeschlagene Image der Branche ist sicher keine Unterstützung bei der Rekrutierung von Nachwuchs. Hier muss Aufklärungsarbeit geleistet werden, die aufzeigt, wie wichtig unabhängige Fachkräfte sind, die für eine ganzheitliche und bedarfsgerechte Kundenberatung stehen.

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Und das kann wiederum nur ein Makler leisten, weil er im Auftrag und zum Wohle seines Kunden arbeitet. Das ist eine Arbeit, auf die man stolz sein kann und von der in höchstem Maße der Kunde selbst profitiert, weil er am Ende das Produkt erhält, das zu ihm passt und das er benötigt.

 

Seite zwei: „Die Regulierung trägt einen großen Teil zum Nachwuchsmangel bei

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