14. Dezember 2016, 14:20
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Finanztest: Robo-Advisors nicht für Anfänger geeignet

Das Verbrauchermagazin “Finanztest” hat 18 unterschiedliche Anbieter untersucht. Die Zeitschrift kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass sich die automatische Beratung eher für Verbraucher eignet, die sich bereits mit Geldanlagen auskennen. Zudem bestünden bei einigen Anbietern möglicherweise Interessenkonflikte.

Finanztest: Robo-Advisors nicht für Anfänger geeignet

Nach Ansicht von Finanztest sind Robo-Advisors für Menschen geeignet, die sich mit Geldanlagen auskennen und “vor Aktien nicht zurückschrecken”.

Das Magazin Finanztest hat sich in seiner aktuellen Ausgabe 1/2017 dem Thema der Robo-Beratung in der Geldanlage angenommen und hierfür insgesamt 18 Anbieter von Robo-Advice untersucht.

Hierfür wurden die Robo-Advisors in drei Gruppen aufgeteilt: Full-Service-Robo-Advisors, Half-Service-Robo-Advisors und Self-Service-Robo-Advisors. Zu den Full-Service-Robos, die eine Rundum-Betreuung anbieten, zählen fintego, Liqid, quirion, Scalable Capital, vaamo, Whitebox und der Anlage-Lotse der Sutor Bank.

ETFs bevorzugt

Untersuchte Half-Service-Robos, die Depotvorschläge und Vermittlung offerieren, sind easyfolio, Ginmon, growney, United Signals und Visualvest. Von den Self-Service-Robos, die Nutzern Anregungen für ihre Depots geben, wurden Diversifikator, justETF, maxblue, moneyfilter sowie der Anlageplaner der Targobank und der Anlageassistent von Comdirect unter die Lupe genommen.

Mehrheitlich investieren die digitalen Vermögensverwalter laut Finanztest in ETFs. Die von den Robo-Advisors vorgeschlagenen Portfolios setzen sich demnach aus unterschiedlichen Produkten zusammen. Die Finanztest-Untersuchung bezieht sich hauptsächlich auf passive oder per Algorithmus gesteuerte Portfolios, die sich aus ETFs, beziehungsweise vergleichbaren Fonds und ETC zusammensetzen.

Robo-Advisors: Nichts für Anfänger

Nach Ansicht von Finanztest sind Robo-Advisors für Menschen geeignet, die sich mit Geldanlagen auskennen, “vor Aktien nicht zurückschrecken”, und – das sollte ohnehin klar sein – kein Problem damit haben, ihre Konten und Depots online zu führen. Für Geldanlage-Anfänger seien die Angebote indes nicht geeignet.

Die Self-Service-Robos, die lediglich als Tippgeber agieren, eignen sich laut Finanztest für diejenigen, die die vollständige Kontrolle über ihre Geldanlage haben oder nur einmal in die Welt der Robo-Beratung hineinschnuppern wollen. Wer sich in die Welt der Fonds einlesen wolle, sei bei moneyfilter an der richtigen Adresse. Für erfahrene Fondsanleger eigne sich in dieser Kategorie insbesondere justETF.

Seite zwei: Interessenkonflikte bei Robo-Advisors

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