Anzeige
7. März 2018, 11:33
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hammond: Brexit-Abkommen zu Finanzbranche in beiderseitigem Interesse

Die britische Regierung will die EU weiterhin von einem Freihandelsabkommen unter Einbeziehung von Finanzdienstleistungen überzeugen. Das geht aus vorab veröffentlichten Auszügen einer Rede des britischen Schatzkanzlers Philip Hammond hervor.

Hammond: Brexit-Abkommen zu Finanzbranche in beiderseitigem Interesse

Sowohl Brüssel als auch der französische Finanzminister zeigen sich aktuell skeptisch gegenüber den Vorschlägen.

Die Rede des Schatzkanzlers war ursprünglich für Mittwochnachmittag angekündigt. “Es ist nicht nur möglich, Finanzdienstleistungen in ein Handelsabkommen einzubeziehen, sondern es ist auch sehr in unserer beider Interesse, das zu tun”, wird Hammond zitiert.

Auch Premierministerin Theresa May hatte sich vergangene Woche bei einer Grundsatzrede zu den künftigen Beziehungen mit der EU für einen möglichst weitgehenden gegenseitigen Marktzugang für Finanzdienstleistungen ausgesprochen. Dafür sollten die Regeln auf beiden Seiten so gestaltet werden, dass “dieselben regulatorischen Ergebnisse” erreicht werden.

EU-Vertreter lehnen Vorschläge ab

Brüssel hat sich bisher zu den Vorschlägen skeptisch gezeigt. Noch am Mittwoch wollte EU-Ratspräsident Donald Tusk seinen eigenen Entwurf für Verhandlungsleitlinien vorlegen.

Der französische Finanzminister Bruno Le Maire hatte die Vorschläge aus London bereits am Dienstag in einem Interview mit dem BBC-Radio abgelehnt. Es müsse ein “gutes Abkommen” mit Großbritannien geben, Finanzdienstleistungen könnten aber nicht Teil davon sein, so Le Maire.

Großbritannien wird die EU im März 2019 verlassen. Nach einer etwa zweijährigen Übergangsphase müssen in Großbritannien ansässige Banken und Finanzdienstleister damit rechnen, ihre Dienste nicht mehr ohne Weiteres in der EU anbieten zu können. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Brexit:

Angst vor chaotischem Brexit

Brexit: Der wahre Gewinner ist Frankfurt

Cryan und Schäuble sehen Frankfurt als klaren Brexit-Gewinner

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Axa strukturiert Vorstand um – Dahmen geht

Die Axa gibt ihrem Konzern in Deutschland zum 1. Januar eine neue Struktur. Dazu wird der Versicherer die Vorstandsressorts bündeln, um damit gezielt für weiteres Kundenwachstum aufgestellt zu sein.

mehr ...

Immobilien

Gebrauchtimmobilie: Gekauft wie gesehen?

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte nicht gleich der erste Eindruck entscheiden. Wer genauer hinschaut, kann teure Überraschungen vermeiden. Ist der Vertrag erst unterschrieben, wird es schwierig, Baumängel geltend zu machen.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...