27. April 2018, 09:44
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Strategische Kommunikation in der Finanzindustrie

Und auch wer verhindern will, dass die zyklisch wiederkehrenden Krisen an den Finanzmärkten negativ auf das eigene Unternehmen abfärben, ist mit einer zielgerichteten Finanz-PR gut beraten.

Sie liefert Orientierungshilfe, wenn es darauf ankommt und kann auch unpopuläre Entscheidungen des Managements öffentlich verträglicher gestalten. Die dialogische Funktionsweise der PR birgt enorme Vorteile gegenüber allzu häufig eindimensional ausgerichteten Werbemaßnahmen.

Der Kunde fühlt sich nicht als Rezipient einer illusorisch perfekten Werbefantasie, sondern als Gesprächspartner in einem Austausch auf Augenhöhe, auf dessen Anliegen Wert gelegt wird. 

Vertrauen als Basis für den Imagewandel
Gerade in Zeiten zunehmender Individualität ist das ein nicht zu unterschätzendes Asset der PR. Ein offener Austausch schafft Vertrauen und ist schließlich das, was sich Anleger und Kunden auch von ihrem persönlichen Finanzberater wünschen.

Wieso also nicht als Gesamtunternehmen im Großen ein gutes Vorbild dafür sein, was im Kleinen verlangt wird? Bleiben wir realistisch. Ein Imagewandel der Finanzbranche gelingt nicht im Handumdrehen. Doch ein erstes hehres Ziel wäre es den Negativtrend in Vertrauen und öffentlicher Wahrnehmung zu beenden.

Wer darüber hinaus das Unternehmensbild positiv gestalten will, wird in Zukunft auf die Instrumente der Finanz-PR nicht verzichten können. Sie ist ein Schlüsselfaktor beim Aufbau und der Konsolidierung einer wirkungsvollen öffentlichen Präsenz.

Autor Christopher Runge ist Geschäftsführer von Bettertrust.

Foto: Bettertrust

 

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