Enrexa will ab Mitte Juni den Vertrieb seines Italo-Solarfonds wieder aufnehmen

Nachdem Italien die Neuregelung der Einspeisevergütung für Solaranlagen nach dem Gesetz „Conto Energia IV“ schriftlich fixiert hat, plant das Hamburger Emissionshaus Enrexa, seine Fotovoltaikofferte „Azzurro Uno“ wieder zu platzieren. Der Initiator hatte den Vertrieb Anfang März gestoppt, nachdem Italien überraschend angekündigt hatte, die Solarförderung ab Juni neu zu regeln.

André Wreth, Enrexa Capital Investors
André Wreth, Enrexa Capital Investors

Während das Fondsmanagement einen Prospektnachtrag erstellt, könnten interessierte Anleger bereits ab 31. Mai 2011 Reservierungsscheine zeichnen, die mit einem einmaligen Frühzeichner-Bonus in Höhe von 10 Prozent ausgestattet würden, teilt der Initiator mit.

“Als Vermögensverwalter haben wir verantwortungsbewusst die Interessen unserer Anleger gewahrt und können jetzt gezielt auf die neuen Rahmenbedingungen reagieren”, so Enrexa-Geschäftsführer André Wreth. Er ist zuversichtlich, die ursprünglich anvisierte Rendite auch unter den neuen Rahmenbedingungen erreichen zu können. In der Fondskonzeption sei für das Jahr 2011 ohnehin mit den niedrigsten Vergütungen des vorherigen Gesetzes „Conto Energia III“ kalkuliert worden. “In der Zwischenzeit sind die Preise der Anlagenkomponenten weiter gesunken und wir konnten als aktiver Fondsmanager die laufenden Vergütungen senken”, sagt Wreth.

Das im November letzten Jahres gegründete Emissionshaus Enrexa Capital Investors plant, in Italien mehrere Solarparks mit einer Gesamtleistung von 18 Megawatt errichten. Dafür wollen die Hanseaten zwischen 15 Millionen und 25 Millionen Euro bei Anlegern einwerben. (af)

Foto: Enrexa

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