9. Juli 2014, 09:18
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Selbstnutzer mögen es grüner als Anleger

Wenn das Umfeld nicht stimmt, nützt auch die schönste Immobilie nichts. Die Lage bestimmt heute den Marktwert. Das Berliner Portal Immobilienscout24 und die in München ansässige Interhyp AG untersuchten in einer gemeinsamen Studie, welche Kriterien für Kapitalanleger und Selbstnutzer ausschlaggebend sind.

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Grünflächen steigern die Attraktivität einer Immobilie für Eigennutzer.

Nach Angaben von Immobilienscout24 und Interhyp unterscheiden sich Kapitalanleger und Selbstnutzer in ihren Ansichten, was eine gute Lage ausmacht, stark. Es gibt aber auch einige Berührungspunkte wie beispielsweise die Infrastruktur.

Das wichtigste Kriterium: Die Infrastruktur

Gute Einkaufsmöglichkeiten und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel – das sind für die Mehrheit der Eigennutzer und Kapitalanleger laut Immobilienscout24 die beiden wichtigsten Lagekriterien bei der Immobilienwahl (68 beziehungsweise 58 Prozent).

Beim Punkt “Naturnähe” gebe es jedoch unterschiedliche Präferenzen: Während fast die Hälfte (45 Prozent) der Eigennutzer großen Wert auf eine grüne Umgebung legt, sei dieser Lageaspekt für Anleger weniger entscheidend (29 Prozent).

Kapitalanleger bevorzugen Städte

Das geringere Interesse, ein Objekt in der Nähe von Wald und Wiesen zu kaufen, mag auch daran liegen, dass für die meisten Kapitalanleger (53 Prozent) ausschließlich eine Immobilie in der Stadt in Frage kommt.

Nur knapp fünf Prozent der Anleger würde in eine ländliche Immobilie investieren. Dagegen präferiert die Mehrheit der Eigennutzer den grünen Speckgürtel (54 Prozent), nur jeder Dritte will in der Stadt wohnen oder aufs Land ziehen (13 Prozent).

Selbstnutzer legen viel Wert auf Grünflächen

Auch bei den Ausschlusskriterien gibt es große Unterschiede zwischen Selbstnutzern und Immobilienanlegern. Für jeden dritten Eigenheimbesitzer wäre eine Immobilie ohne Garten undenkbar. Insbesondere den Frauen ist die grüne Oase wichtig.

Für Anleger ist dieses Kriterium dagegen zweitrangig (11,5 Prozent Zustimmung). Sie achten eher auf bauliche Eigenschaften und möchten keine Immobilie ohne Balkon oder niedrigen Decken (24 Prozent).

Einig hingegen sind sich alle Käufergruppen darin, dass auf keinen Fall eine große Straße oder problematische Nachbarschaft die Wohn-Idylle stören darf. (st)

Foto: Shutterstock.com

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