14. Januar 2015, 09:25
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Rund 20.000 potenzielle 34i-Antragsteller”

Frank Rottenbacher, Vorstand des AfW Bundesverband Finanzdienstleistung e.V., äußert sich im Gespräch mit Cash.Online zu dem Referentenentwurf zur Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie, dem §34i GewO, und ihrer Konsequenz für Immobilienkreditvermittler.

§34i GewO

“Wir begrüßen, dass sich die für die Erlaubniserteilung geplanten Spielregeln an den bereits bekannten Regelungen der Paragrafen 34d und 34f GewO orientieren.”

Cash.Online: Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat im Dezember einen Referentenentwurf zur Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie veröffentlicht, der vorsieht, dass ab dem 21. März 2017 Immobilienkreditvermittler eine Erlaubnis gemäß Paragraf 34i GewO benötigen. Was kommt auf die Vermittler zu?

Rottenbacher: Ab dem 21. März 2017 benötigen alle Vermittler von grundbuchlich abgesicherten Immobiliendarlehen eine Erlaubnis gemäß Paragraf 34i GewO. Diese Erlaubnis kann ab dem 21. März 2016 beantragt werden. Aufgrund der Vorgaben aus Brüssel gibt es somit für die Umstellung der Paragraf 34c- auf die 34i-Erlaubnis eine Übergangsfrist von nur einem Jahr.

Was ist am Entwurf zu begrüßen und wo muss der Gesetzgeber noch nachbessern?

Wir begrüßen dass sich die für die Erlaubniserteilung geplanten Spielregeln an den bereits bekannten Regelungen der Paragrafen 34d und 34f GewO orientieren und somit den Vermittlern grundsätzlich vertraut sind. Immobiliendarlehensvermittler benötigen somit auch für diese Erlaubniserteilung die notwendige Zuverlässigkeit, geordnete Vermögensverhältnisse, eine Vermögenschadenhaftpflichtversicherung (VSH) sowie einen Sachkundenachweis. Eine ausführliche Stellungnahme zum Referentenentwurf werden wir fristgerecht abgeben.

Seite zwei: “Rund 20.000 potenzielle 34i-Antragsteller”

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Provisonsdeckel: Ideologie ersetzt Sachverstand? 

Der Provisionsdeckelentwurf polarisiert. Nun hat sich Bayerische Vorstand Martin Gräfer zum neuen offiziellen Referentenentwurf deutlich geäußert. Ideologisch motiviert, ohne Sachverstand und verfassungsrechtlich und europarechtlich unzulässig, lauten die Vorwürfe unter anderem. Der Kommentar im Wortlaut.

mehr ...

Immobilien

Baubranche: Boom setzt sich fort – Genehmigungen stagnieren

Im deutschen Bauhauptgewerbe geht die gute Konjunktur weiter. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Januar registrierten die Betriebe im Februar den höchsten jemals gemessenen Neuauftragswert für diesen Monat.

mehr ...

Investmentfonds

EY: Dax-Konzerne verdienen insgesamt weniger

Die Konjunkturabkühlung hinterlässt Spuren in den Bilanzen der deutschen Börsenschwergewichte. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY.

mehr ...

Berater

Neuer IT-Vorstand bei der BCA

Der Maklerpool BCA hat mit Roman Schwarze einen Nachfolger für IT-Vorstand Christina Schwartmann gefunden, die Ende März auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausgeschieden ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt Direktinvestments in Paraguay

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Angebote von Vermögensanlagen in Deutschland über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Edelholzbäumen untersagt. Anbieter ist die NoblewoodGroup.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...