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22. Mai 2014, 11:59
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Initiatoren setzen auf Immobilien

Cash.Online hat die Emissionshäuser befragt, in welche Assetklasse ihr jeweils erster KAGB-konformer Publikumsfonds investieren wird. Das Ergebnis: Deutschland-Immobilien dominieren deutlich.

Initiatoren

Insgesamt nahmen 40 Emissionshäuser an der Umfrage von Cash.Online teil.

Strenge Zulassungsvoraussetzungen, umfangreiche Informationspflichten: Das im Juli 2013 in Kraft getretene Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) stellt die Emissionshäuser vor große Herausforderungen.

Es gilt, sich der neuen Rechtslage organisatorisch anzupassen und gleichzeitig Produkte zu entwerfen, die den gestiegenen gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Neugeschäft quasi nicht existent

Das Neugeschäft ist vor diesem Hintergrund fast vollständig zum Erliegen gekommen. Auch für die Vertriebe bedeuten die neuen Produktregeln eine große Umstellung.

Cash.Online hat in einer Umfrage mit Rückmeldung von 40 Emissionshäusern untersucht, auf welche Assetklassen sie bei der Konzeption ihres jeweils ersten KAGB-konformen Publikumsfonds setzen.

Deutschland-Immobilien chancenreich

Das Ergebnis: Bei den geplanten Investitionsobjekten liegen Deutschland-Immobilien klar vorn. Anleger werden wohl noch in diesem Jahr aus einer breiten Palette neuer Deutschland-Fonds auswählen können.

45,7 Prozent der Emissionshäuser erklärten, in dieser Assetklasse Fonds auflegen zu wollen. Die geringen Leerstandsquoten und die wirtschaftliche Stabilität des Landes bieten aus ihrer Sicht große Chancen auf erfolgreiche Investments.

Initiatoren

Deutschland-Immobilien haben die Nase vorn.

Auf Portfoliofonds setzen immerhin 15,7 Prozent der Initiatoren. Der Einsatz verschiedener Assetklassen stellt für mehrere Anbieter eine sinnvolle Möglichkeit dar, Risiken zu minimieren und Erträge zu steigern.

Den dritten Platz teilen sich Auslandsimmobilien, Flugzeuge und Private Equity mit jeweils 8,6 Prozent.

Zurückhaltung bei Erneuerbaren Energien

Nur 11,4 Prozent der Initiatoren setzen auf Erneuerbare Energien. Insbesondere die politische Debatte über die Rahmenbedingungen der Energiewende sorgt offenbar für Zurückhaltung bei den Anbietern. (kb)

Foto: Shutterstock

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