7. Dezember 2016, 09:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

bAV-Reform: Digitale Defizite

Die Eckpunkte der bAV-Reform sorgen für viel Diskussionsstoff. Stimmen aus der Versicherungsbranche monieren digitale Defizite des Reformentwurfs. Unbeirrt treiben die Versicherer die digitale Entwicklung voran – insbesondere um die begehrte Zielgruppe KMUs zu erreichen.

digitalisierung bav

Henriette Meissner: “Wenn wir die mengenmäßig große Flächendeckung erreichen wollen, muss die digitale Unterschrift rechtlich wirksam möglich sein.”

Aus Sicht von Dr. Henriette Meissner, Geschäftsführerin der Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH und Generalbevollmächtigte für die bAV der Stuttgarter Lebensversicherung, hat der Gesetzgeber einen wichtigen Aspekt im Rahmen der bAV-Reform außer Acht gelassen: die Digitalisierung.

Traum einer Renteninformationsplattform

“Wenn wir die mengenmäßig große Flächendeckung erreichen wollen, muss zum Beispiel die digitale Unterschrift bei Einrichtung von Verträgen bzw. der Änderung von Verträgen rechtlich wirksam möglich werden”, fordert sie.

Für den Traum einer Renteninformationsplattform, bei der alle Versorgungen zusammengeführt werden, müsse auch die eine oder andere “heilige Kuh” geschlachtet werden, damit dies schnell, kostengünstig und trotzdem sicher funktioniert.

Auf den Faktor Digitalisierung setzt auch Martin Bockelmann, Vorstand von xbAV, einem Technologieanbieter für die Digitalisierung der bAV, insbesondere um die bAV-Einführung in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu erleichtern.

Seite zwei: Digitale Weiterentwicklung

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

die Bayerische: “Glauben daran, dass E-Scooter langfristig Mobilität verändern werden”

E-Scooter sind ein komplexes Thema. Wie es um die Zukunft aus Sicht der Versicherung bestellt ist, welche Auswirkungen E-Scooter auf bestehende Risikoabwägungen haben und wie sich Versicherer darauf einstellen. Cash. fragt bei die Bayerische nach.

mehr ...

Immobilien

Hauseigentümer wünschen mehr Unterstützung für energetische Maßnahmen

Rund drei Viertel der Hauseigentümer modernisieren, um den hohen Energieverbrauch ihrer Immobilie zu senken und einen Effizienzvorteil zu erzielen. Jeder zweite wünscht sich dabei mehr staatliche Unterstützung durch gezielte Förderprogramme. Dies geht aus einer gemeinsamen Umfrage des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) und co2online hervor. 

mehr ...

Investmentfonds

China: Wirtschaft wächst langsamer, Aktienauswahl ist Trumpf

Das Wirtschaftswachstum in China ist im zweiten Quartal 2019 auf 6,2 Prozent gefallen, den niedrigsten Wert seit beinahe dreißig Jahren. Die Regierung versucht, mit zahlreichen stimulierenden Maßnahmen einer weiteren Abschwächung zuvorzukommen – insbesondere angesichts des Handelskonflikts mit den USA. Aber auch in diesem schwierigen Umfeld bieten sich am chinesischen Aktienmarkt einige interessante Anlagechancen.

mehr ...

Berater

Potenzial für Car-Sharing noch nicht ausgeschöpft

Aktuell nutzt fast ein Viertel der Großstädter aktiv Sharing-Angebote für die individuelle Mobilität: 24,6 Prozent von Ihnen gaben in einer aktuellen Befragung von BDO an, in der vergangenen Woche auf entsprechende Autos (13,1 %), Fahrräder (9,9 %) und E-Roller (9,9 %) zurückgegriffen zu haben.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bundesregierung plant Verbot von Blind-Pool-Vermögensanlagen

Das Finanz- und das Justiz-/Verbraucherschutzministerium haben ein „Maßnahmenpaket“ vorgestellt, mit dem Emissionen nach dem Vermögensanlagengesetz weiter eingeschränkt und zum großen Teil verboten werden sollen.

mehr ...

Recht

Fliegende Dachziegel – Gebäudeeigentümer musste für Sturmschäden haften

Eigentümer einer Immobilie müssen ihr Objekt so absichern, dass es auch erhebliche Sturmstärken aushalten kann, ohne gleich die Allgemeinheit zu gefährden. Wenn sich bei einem Sturm bis zur Stärke 13 Dachziegel lösen und auf die Straße fallen, dann spricht zumindest der Anscheinsbeweis für einen mangelhaften Unterhalt des Gebäudes.

mehr ...