bAV-Reform: Digitale Defizite

Die Eckpunkte der bAV-Reform sorgen für viel Diskussionsstoff. Stimmen aus der Versicherungsbranche monieren digitale Defizite des Reformentwurfs. Unbeirrt treiben die Versicherer die digitale Entwicklung voran – insbesondere um die begehrte Zielgruppe KMUs zu erreichen.

Henriette Meissner: "Für eine erfolgreiche und einfache Umsetzung der betrieblichen Altersversorgung ist die Nachbetreuung genauso wichtig wie die Anbahnung.“
Henriette Meissner: „Wenn wir die mengenmäßig große Flächendeckung erreichen wollen, muss die digitale Unterschrift rechtlich wirksam möglich sein.“

Aus Sicht von Dr. Henriette Meissner, Geschäftsführerin der Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH und Generalbevollmächtigte für die bAV der Stuttgarter Lebensversicherung, hat der Gesetzgeber einen wichtigen Aspekt im Rahmen der bAV-Reform außer Acht gelassen: die Digitalisierung.

Traum einer Renteninformationsplattform

„Wenn wir die mengenmäßig große Flächendeckung erreichen wollen, muss zum Beispiel die digitale Unterschrift bei Einrichtung von Verträgen bzw. der Änderung von Verträgen rechtlich wirksam möglich werden“, fordert sie.

Für den Traum einer Renteninformationsplattform, bei der alle Versorgungen zusammengeführt werden, müsse auch die eine oder andere „heilige Kuh“ geschlachtet werden, damit dies schnell, kostengünstig und trotzdem sicher funktioniert.

Auf den Faktor Digitalisierung setzt auch Martin Bockelmann, Vorstand von xbAV, einem Technologieanbieter für die Digitalisierung der bAV, insbesondere um die bAV-Einführung in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu erleichtern.

Seite zwei: Digitale Weiterentwicklung

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