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2. Mai 2018, 09:03
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Rentenpräsidentin warnt vor neuer Bürokratie bei Mütterrente

Eine Ausweitung der Mütterrente könnte nach Einschätzung der Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Gundula Roßbach, zu viel zusätzlicher Bürokratie führen. Das teilte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit.

Rentenpräsidentin warnt vor neuer Bürokratie bei Mütterrente

Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung.

“Wenn die Ausweitung auf Eltern von drei Kindern und mehr eingeschränkt wird, hätten wir als Rentenversicherung einen deutlich höheren Aufwand”, sagte Roßbach der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Union und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, dass Mütter und Väter, die drei und mehr vor 1992 geborene Kinder erzogen haben, ein drittes Jahr Erziehungszeit in der Rente angerechnet bekommen.

CSU beharrt auf Koalitionsvertrag

Sozialminister Hubertus Heil (SPD) lässt derzeit prüfen, ob alle Frauen mit Kindern dieser Jahrgänge von der geplanten Ausweitung profitieren sollen – nicht nur Mütter mit drei und mehr Kindern. Dafür könnten sie nur einen halben und nicht wie geplant einen ganzen Rentenpunkt zuerkannt bekommen.

Die CSU sperrt sich gegen eine vom gemeinsamen Plan abweichende Regelung. “Vereinbart ist vereinbart”, sagte der CSU-Sozialexperte im Bundestag, Stephan Stracke, der dpa. “Wir bestehen auf der Umsetzung des Koalitionsvertrages.” (dpa-AFX)

Foto: Bildarchiv DRV Bund/Chaperon

 

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1 Kommentar

  1. Zum Thema Mütterrente braucht man nicht viel zu sagen. Die Mütter die ihre Kinder bereits vor 1980 geboren haben und es sehr schwer hatten, keinerlei Unterstützung bekamen wurden schon immer bei der Rente betrogen. Jetzt soll es eine Aufbesserung für Mütter ab 3 Kinder und mehr geben, nur die Mütter welche 1 oder 2 Kinder erzogen haben, sind wieder nicht dabei. Heute wird ein hohes Kindergeld bezahlt, Kindergarten und Schulplätze pflicht. Damals gab es überhaupt nichts und diese Ungleichbehandlung in Deutschland wird alle Wähler für die Zukunft abschrecken. Für deutsche Mütter kein Geld, aber für Flüchtlinge (bin nicht Ausländerfeind) und wenn die Flüchtlinge in Deutschland arbeiten, statt von Sozialhilfe zu leben habe ich nichts dagegen, nur leider dürfen viele nicht arbeiten obwohl sie wollen. Da wird für die Kinder unsummen bezahlt. Ich habe 50 Jahre in Deutschland gearbeitet ohne Arbeitslos zu sein und wenn ich die Rente anschaue und mit meinem Nachbarn vergleiche der vom Staat lebt schäme ich mich für Deutschland.

    Kommentar von M.H. — 17. Mai 2018 @ 19:18

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