8. Oktober 2018, 12:03
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Volkssport Versicherungsbetrug

“Die Frage nach der geschätzten monatlichen Beitragshöhe je Versicherungssparte liefert überraschende Ergebnisse. Die Versicherungsnehmer schätzen ihre monatlichen Ausgaben für Versicherungen wesentlich höher ein als sie tatsächlich sein dürften: 109 Euro bei der KFZ-Haftpflicht, jeweils 100 Euro für Wohngebäude und KFZ-Kasko, 54 Euro für Hausrat und 43 Euro für die Privathaftpflicht. Beeinflusst dies die Hemmschwelle für Betrug?“, fragt Nils Gebel, Sales Consultant Insurance der Creditreform Boniversum GmbH.

Versicherungsbetrug ist einfach

Viele Verbraucher sehen keinen hohen Schwierigkeitsgrad, die Versicherung durch bewusste Falschangaben zu täuschen. 68 Prozent der Befragten schreiben jeweils der Hausrat und Privathaftpflicht einfache beziehungsweise sehr einfache Betrugschancen zu.

Immerhin 32 Prozent sehen Falschangaben bei der Wohngebäudeversicherung und 36 Prozent bei der KFZ-Haftpflicht sowie ebenfalls 36 Prozent bei der KFZ-Kasko als einfach zu realisieren an.

Seite 3: Beliebte Tricks

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1 Kommentar

  1. Die angegebene Zahl an Falschangaben halte ich für viel zu niedrig gegriffen – sie basiert auf den Zugeständnissen der Versicherungsnehmer. Die Dunkelziffer dürfte sehr viel höher sein. Zur Vermeidung des Betruges sollten die Vermittler stärker eingebunden werden. Ich selbst erlebe fast bei rund zwei Drittel der Schadenfälle die tendenz der Versicherungsnehmer, die Schadensituation “geschönt” darzustellen bzw. geschönte Zahlen anzugeben. Selbst im Bekanntenkreis hat man immer wieder versucht, mich für einen beabsichtigten Betrug mit ins Boot zu nehmen ( “du weißt doch wie sowas geht”…). Traurig aber wahr. Hier fehlt oftmals das richtige Rechtsempfinden und ein wenig die Idee, was Versicherung eigentlich ist. Ein möglicher chadenfreiheitsrabatt ( von vielleicht 20€ ) wird niemanden davon abhalten, einen persönlichen Vorteil von ein paar hundert oder gar tausend Euro zu realisieren.

    Kommentar von Wolfgang Zimmerer — 9. Oktober 2018 @ 18:12

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