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25. November 2008, 00:00
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Assekuranz plant neue Provisionsmodelle

Die deutschen Versicherer wollen die Palette an Provisionsanreizen für Makler vergrößern. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Studie ?Branchenkompass 2008 Versicherungen? des Hamburger Beratungsunternehmens Steria Mummert in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Freier Vertrieb ist wichtigster Kanal

Der Grund: 84 Prozent der deutschen Versicherer wollen die Kooperation mit unabhängigen Vermittlern ausbauen. Damit ist dieser Vertriebskanal gegenüber 2006 bedeutender geworden. Vor zwei Jahren setzten 78 Prozent auf den Maklervertrieb. Kein anderer Vertriebskanal nimmt bei der strategischen Neuausrichtung für die kommenden drei Jahre eine wichtigere Rolle ein. Dafür müssen nach Einschätzung der Führungskräfte entsprechende Vergütungsmodelle entwickelt werden.

Höherer Nettobestand soll belohnt werden

Mehr als ein Drittel der befragten Personen in entscheidenden Positionen der Assekuranzen setzen dabei verstärkt auf Vergütungssysteme, die den Zuwachs der Nettobestände honorieren. Maklern winkt beispielsweise eine Sondercourtage, wenn sie die Zahl der Verträge in einer Sparte um eine feste Quote steigern. Ziel der Versicherer ist, das abflauende Neugeschäft anzukurbeln. Gleichzeitig baut jeder zweite Versicherer Qualitätskomponenten in sein Vergütungssystem ein. Damit profitieren Vermittler beispielsweise vom Erfolg fondsgebundener Versicherungslösungen, indem sie langfristig an der Entwicklung des Fondsvermögens beteiligt werden. (aks)

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