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5. Juni 2014, 08:00
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Generation 50plus: Mit Konzept zum Ziel

Deutschland wird sich in den nächsten Jahrzehnten zu einem Land der “Super Ager” entwickeln. Berater, die ihr Augenmerk auf diese immer größer werdende Zielgruppe richten, sollten auf Weiterbildung und die Berücksichtigung der speziellen Bedürfnisse der Generation 50plus setzen.

Fornol in Generation 50plus: Mit Konzept zum Ziel

Thomas A. Fornol, Swiss Life Deutschland: “Kunden ab 50 plus sind anspruchsvoll und erwarten von einer guten Beratung zu Recht maßgeschneiderte Lösungskonzepte, die in der Regel ein breites Vorsorgespektrum abdecken müssen.”

Finanz- und Marketingfachfrau Margit Winkler beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit dem Thema und hat das Institut Generationenberatung gegründet. Winkler und ihr Team befassen sich ausschließlich mit dem Zielgruppenkonzept für Kunden ab 50.

Wettbewerbsvorteil Weiterbildung

Sie hat den Zertifikatslehrgang zum Generationenberater (IHK) initiiert und bildet deutschlandweit aus, hält Impuls-Veranstaltungen über ein oder zwei Tage und Vorträge. Zu ihren Kunden zählen Banken, Versicherer, Maklerpools, Maklerunternehmen und Berater.

So hat beispielsweise der Oberurseler Maklerpool BCA den Zertifizierungskurs 2013 exklusiv für seine Poolpartner durchgeführt. Und auch 2014 soll dieser zweimal stattfinden.

“Die Generationenberatung ist – gerade auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung – ein ungeheuer dynamisches Themen- und Arbeitsfeld, in dem man einfach permanent auf dem Laufenden bleiben muss”, erläutert Dr. Jutta Krienke, Mitglied des Vorstands der BCA. “Deshalb werden regelmäßige Seminare zum ständigen Angebot gehören, insbesondere auch in Form von Webinaren, bei denen ja der Reiseaufwand entfällt.”

Unterstützung für Makler

Auch der Versicherer Münchener Verein bietet seinen Außendienstpartnern in Zusammenarbeit mit dem Institut Generationenberatung einen Zertifizierungslehrgang an. Mit dem Zertifikat dokumentiere der Vermittler seine Kompetenz, stärke damit das Vertrauensverhältnis zum Kunden, erziele einen Imagegewinn und verschaffe sich so einen klaren Wettbewerbsvorteil, beschreibt die Versicherung die Vorteile der Weiterbildung.

“Der sich wandelnde Bedarf der alternden Gesellschaft ist definitiv bei den Beratern angekommen”, erläutert Norbert Porazik, Geschäftsführer des Münchener Maklerpools Fonds Finanz Maklerservice. “Die Vermittler suchen nach Lösungen, um den Absicherungsbedarf dieser wichtigen Klientel zu identifizieren und decken zu können.”

Kooperationen stärken Kompetenz

Daher hat sich Fonds Finanz auf diese wachsende Nachfrage nach spezieller Vertriebsunterstützung eingestellt. Hierzu kooperiert der Maklerpool mit dem Meeraner Unternehmen Deutsche Vorsorgedatenbank. So können Partner der Fonds Finanz die Dienstleistungen des Spezialisten für Archivierung sowie Bereitstellung von Vollmachten und Verfügungen nutzen. Zusätzlich arbeitet der Maklerpool mit der Kanzlei Paluka Sobola Loibl & Partner, die den Vermittlern auf Wunsch beratend zur Seite steht.

Auch der Maklerpool Wifo aus Rheinstetten erwartet eine wachsende Relevanz der Beratung der Zielgruppe 50 plus. “Für uns steht fest: Die Generationenberatung wird in den nächsten Jahren stark an Bedeutung gewinnen. Dafür sind wir bereits jetzt bestens gerüstet und werden die Bedürfnisse dieser Zielgruppe auch weiter verfolgen”, meint Wifo-Prokurist Sven Burkart.

Seite zwei: Beratungsdokumente zur Verkaufsförderung

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