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28. Juli 2015, 11:33
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Studie: Versicherer sehen Schwächen im IT-Bereich

Die meisten Versicherer sind in Bezug auf die eigene Wettbewerbsstärke selbstbewusst, so eine aktuelle Studie. Bei der Beurteilung der eigenen IT-Infrastruktur räumt demnach hingegen fast ein Drittel der Unternehmen Schwächen ein.

Digitalisierung: Jede dritte Versicherungs-IT ist nicht wettbewerbsfähig

Fast jedes dritte Versicherungsunternehmen räumt ein, dass sowohl die eigene IT-Infrastruktur als auch die Applikationsentwicklung im Marktvergleich schlecht dastehen.

Zwei Drittel der Versicherungsunternehmen glauben, in neun von zehn Wertschöpfungsprozessen mindestens so gut wie der Markt zu sein.

Das zeigt die Studie “Industrialisierung der Assekuranz in einer digitalen Welt”, für die der Softwarehersteller Adcubum und das Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen mehr als 100 Versicherungsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt haben.

IT schlechter als die Wettbewerber

Insbesondere bei Schadenmanagement, Asset Management und Kundenservice sehen sich die Versicherer mindestens gleichauf mit den Wettbewerbern: 60 Prozent der Unternehmen meinen, hier einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb zu haben.

Schwächen machen die Versicherer demnach fast ausschließlich in der Informationstechnologie (IT) aus: 31 Prozent der Unternehmen halten die eigene IT-Infrastruktur für schlechter als die der Wettbewerber. 28 Prozent der Befragten sehen der Studie zufolge ihre Applikationsentwicklung im Nachteil. (jb)

Foto: Shutterstock

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