Allianz steigert Markenwert auf 30,7 Milliarden US-Dollar

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Smartphone mit Allianz-Logo auf dem Display vor einem Bildschirm mit einem Börsenkurs.
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Die Allianz hat ihren Markenwert im aktuellen „Best Global Brands“-Ranking der Markenberatung Interbrand auf 30,7 Milliarden US-Dollar gesteigert.

Die Allianz ist zum achten Mal in Folge die wertvollste Versicherungsmarke der Welt. Ihr Markenwert stieg im Ranking „Best Global Brands 2026“ um neun Prozent auf 30,7 Milliarden US-Dollar.

Die Allianz hat ihren Markenwert im aktuellen „Best Global Brands“-Ranking der Markenberatung Interbrand auf 30,7 Milliarden US-Dollar gesteigert. Nach Angaben des Versicherers ist das der höchste Wert in der Unternehmensgeschichte und ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Gesamtranking der 100 wertvollsten Marken verbessert sich der Münchener Konzern um einen Platz auf Rang 26. Unter den Versicherern führt die Allianz die Liste zum achten Mal in Folge an.


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Interbrand bewertet Marken anhand der finanziellen Performance des Unternehmens, der Rolle der Marke bei Kaufentscheidungen sowie ihrer Markenstärke. Die Allianz führt den Zuwachs auf ihr Geschäftswachstum und ihre Finanzkraft zurück. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte der Konzern eigenen Angaben zufolge einen Rekordwert. Hinzu kommt laut Unternehmen eine Markenstrategie, die auf Kundenvertrauen setzt. Den Abstand zu großen Verbraucher- und Technologiemarken wie Coca-Cola, Disney und Adobe hat der Versicherer damit weiter verringert.

„Wir konnten unsere Marke in einem wettbewerbsintensiven Umfeld weiter stärken, weil wir uns auf das konzentrieren, was für unsere Kundinnen und Kunden am Wichtigsten ist: ihre Gesundheit und ihre Finanzen. Interbrand würdigt mit dieser Anerkennung unsere starken geschäftlichen Fundamentaldaten sowie unsere Bemühungen, den Bedürfnissen nach Sicherheit und Vorsorge der Menschen gerecht zu werden“, sagt Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE.

Sportsponsoring als fester Bestandteil der Markenpflege

Einen großen Teil ihrer Markenarbeit betreibt die Allianz über den Sport. Als weltweiter Versicherungspartner der Olympischen und Paralympischen Bewegung war sie bei den Winterspielen Milano Cortina 2026 vertreten, die laut Unternehmen mehr als 5,4 Millionen Zuschauer vor Ort und rund 2,6 Milliarden Fernsehzuschauer weltweit verfolgten. Mit dem „Allianz Safety Sled“ will der Konzern zudem zu höheren Sicherheitsstandards im Bobsport beitragen. Die Spiele fielen zugleich auf das 20-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit der Paralympischen Bewegung.

Neu hinzugekommen ist 2026 eine mehrjährige globale Partnerschaft mit dem Tennisprofi Jannik Sinner. Seit 25 Jahren besteht bereits die Zusammenarbeit mit dem FC Bayern München, außerdem unterstützt die Allianz in ihren Märkten Hunderte lokaler Sportvereine und -verbände. Zur sogenannten Allianz-Stadion-Familie zählen inzwischen acht Arenen. Jüngster Zugang ist eine Beachvolleyball-Arena für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

Abseits des Sports verweist der Versicherer auf die „Allianz School for Life“, die praxisnahes Wissen über Finanzen und Risiken vermitteln soll. Die Initiativen „The Power of Unity“ und „Sense of Community“ sollen nach Unternehmensangaben den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Dialog fördern.

Wie KI die Markenführung verändert

Künstliche Intelligenz verändert nach Einschätzung der Allianz, wie Kunden Informationen suchen, Angebote vergleichen und Entscheidungen treffen - und damit auch die Spielregeln für Marken. „In einer von KI geprägten Welt ist Vertrauen der Schlüsselfaktor, damit aus Markenstärke langjährige und vertrauensvolle Kundenbeziehungen entstehen“, sagt Bernd Heinemann, Leiter Konzernstrategie, Marke und Kundenerlebnis der Allianz SE.

Der Konzern müsse deshalb dort sichtbar sein, wo Menschen ihre Entscheidungen treffen, und ihr Vertrauen nicht nur durch verlässliche Informationen, sondern auch durch positive Erfahrungen mit der Allianz gewinnen, digital wie persönlich. Aus diesem Grund entwickle die Allianz ihre Marken- und Vertriebsstrategie weiter, so Heinemann. Ziel sei, dass die Marke sichtbar, relevant und vertrauenswürdig bleibe und Kunden das bestmögliche Erlebnis biete, wo immer sie es wünschten.

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