Während die Branche seit Jahrzehnten die Gefahren, die von fossilen Abhängigkeiten ausgehen, betont, bestätigt sich wiederholt mit voller Wucht, dass eine souveräne Energieversorgung im rohstoffarmen Deutschland nur mit Erneuerbaren möglich ist. Jörg Busboom, Vorstandsvorsitzender der ÖKORENTA Invest AG spricht über stabilisierende Effekte, strukturelles Nachfragewachstum und hochattraktive Chancen für Anleger und Investoren.
Herr Busboom, trotz klarer Faktenlage gibt es noch immer Zweifel an den Erneuerbaren. Wie begegnen Sie diesen?
Busboom: Ich stelle drei ebenso einfache wie grundlegende Fragen. Ist Strom in unserer Gesellschaft ein Grundbedürfnis – ähnlich wie Essen und Trinken? Bedeuten heimische Ressourcen, bei denen wir nicht von Importen abhängen, Sicherheit? Und funktioniert unsere Wirtschaft nach dem Prinzip, dass sich qualitativ hochwertige, günstige Wirtschaftsgüter gegenüber teureren am Markt durchsetzen? Damit kann sich jeder selbst die Antworten darauf geben, warum die Erneuerbaren für uns in Deutschland alternativlos sind.
Ungeachtet überzeugender Argumente wird auf politischer Ebene über den Zubau enormer Gaskraftwerkskapazitäten, die Revitalisierung der Atomenergie und Einschränkungen der Erneuerbaren debattiert. Wie passt das zusammen?
Busboom: Gar nicht! Das ist Politik aus einer anderen Zeit, die mit dem Holzhammer erreichen will, was einer strategischen und intelligenten Weiterentwicklung bedarf. Es geht doch darum, die Elektrifizierung in der Indus-trie, in der Wärmeversorgung von Gebäuden und im Verkehrssektor voranzubringen, Anreize zum rascheren Ausbau der Stromnetze und einer ausreichenden Infrastruktur an Großspeichern zu setzen und Netzintegration zu fördern. Wer der Meinung ist, wir könnten diese komplexen Aufgaben unseres Energiesystems lösen, indem wir die Erneuerbaren ausbremsen, ist realitätsfremd und schadet am Ende Deutschland. Im Übrigen formieren sich massive Widerstände seitens Wirtschaft, Verbänden, Bevölkerung und aus der Politik gegen solcher Art ungeeignete Vorschläge. Der weitere Aufbau an Wind- und Photovoltaik-Kapazitäten ist ein essenzieller Baustein der Energiewende. Diese Marktdynamik auszubremsen, hieße am sicheren Ast zu sägen, auf dem wir sitzen.
Was bedeutet das nun für Anleger und Investoren?
Busboom: Dass es angesichts unruhiger Zeiten immer wichtiger wird, ein sicheres Basisinvestment in die eigene Vermögensstrategie zu integrieren und dass eine Sachwertbeteiligung an Erneuerbaren dafür erstklassig geeignet ist. Mit dem strukturellen Nachfragewachstum durch fortschreitende Elektrifizierung und digitale Anwendungen wie KI sind Stromproduzenten in der komfortablen Lage, dass es unabhängig von konjunkturellen Entwicklungen für ihr Produkt immer einen stabilen und noch dazu wachsenden Absatzmarkt geben wird.
Sie betonen, dass die Rahmenbedingungen für Anleger und Investoren derzeit besonders attraktiv sind.
Busboom: Das ist richtig! Die Branche ist äußerst robust und sie wächst dynamisch. Nehmen wir z.B. die aktuelle Ausschreibung für Windenergie an Land als Indikator. Deren Überzeichnung um mehr als das Doppelte deutet auf sehr hohes Investoreninteresse und eine gute Projektpipeline hin. Für unsere Portfoliofonds sind die Ankaufsbedingungen so gut wie seit 20 Jahren nicht! Wer diese Situation für ein starkes Investment nutzen möchte, sollte sich eine Beteiligung an unserem aktuellen Publikums-Fonds ÖKORENTA Erneuerbare Energien 16 nicht entgehen lassen!












