Klingbeil bringt Frühstartrente auf den Weg – zehn Euro im Monat für Kinder ab sechs

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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil
Foto: Jesco Denzel
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat den entsprechenden Gesetzentwurf in die Ressortabstimmung innerhalb der Bundesregierung gegeben.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat den Gesetzentwurf zur Frühstartrente in die Ressortabstimmung gegeben. Für jedes Kind soll der Staat künftig zehn Euro monatlich in ein kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot einzahlen. Was das konkret bedeutet und wen es betrifft.

Die Frühstartrente mit zehn Euro pro Monat vom Staat für jedes Kind in Deutschland ab sechs Jahren rückt näher. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) gab den entsprechenden Gesetzentwurf in die Ressortabstimmung innerhalb der Bundesregierung.


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Aus dem Finanzministerium wurde der Deutschen Presse-Agentur ein entsprechender Bericht der Zeitungen der Funke Mediengruppe bestätigt. Der Gesetzentwurf liegt der dpa vor. Für jedes Kind vom 6. bis zum 18. Lebensjahr will der Bund demnach künftig zehn Euro pro Monat in ein individuelles, kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot zahlen. Ausgezahlt werden soll das geförderte Kapital erst nach Vollendung des 65. Lebensjahrs.

Zuzahlung 6.840 Euro

Zuzahlungen sollen bis zu 6.840 Euro im Jahr möglich sein. Das Depot soll von den Eltern bei einem Anbieter nach Wahl eröffnet werden können oder in einer öffentlichen Kapitalanlage erfolgen. Die Erträge sollen bis Auszahlungsbeginn steuerfrei sein. Starten soll die Frühstartrente mit dem Geburtsjahrgang 2020 rückwirkend zum 1. Januar 2026. Ab kommendem Jahr soll jährlich der Jahrgang der dann Sechsjährigen dazukommen. Ein Antrag soll nicht nötig sein.

Soziales Ziel – Millionen an Kosten

Erklärtes Ziel der Koalition ist, dass auch Menschen mit geringem Einkommen künftig leichter privat fürs Alter vorsorgen können. „Heute hängt das viel zu oft davon ab, ob die Eltern hohe Einkommen oder Vermögen haben“, sagte Klingbeil den Funke-Medien. Diese Ungleichheit setze sich dann oft bis ins Alter fort. „Das wollen wir ändern.“ (dpa-AFX)


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