Maklerquote bleibt bei 65 Prozent: Berlin legt zu

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Symbolbild.

Zwei Drittel der Immobilien in Deutschland werden weiter über Makler vermarktet. Doch regional entwickelt sich die Quote unterschiedlich – mit deutlichen Zuwächsen in Berlin und Rückgängen in Nordrhein-Westfalen.

Die Maklerquote in Deutschland bleibt im ersten Quartal 2026 stabil bei 65 Prozent. Damit werden weiterhin rund zwei Drittel der Immobilien über Immobilienmakler vermarktet. Das geht aus der vierteljährlichen Auswertung von Sprengnetter hervor.


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In den Metropolen zeigen sich deutliche Unterschiede. Leipzig erreicht mit 73 Prozent die höchste Maklerquote, gefolgt von Stuttgart mit 71 Prozent. Berlin und Hamburg liegen jeweils bei 69 Prozent. Köln bleibt dagegen Schlusslicht unter den betrachteten Städten. Dort wird mit 54 Prozent nur etwas mehr als jede zweite Immobilie mithilfe eines Maklers verkauft.

Berlin verzeichnet stärksten Anstieg

„Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass sich die Maklerquote auf einem stabilen Niveau etabliert hat. Trotz kurzfristiger Schwankungen bleibt der langfristige Trend intakt“, sagt Christian Sauerborn, Chefanalyst bei Sprengnetter. „Die steigenden Anforderungen im Markt – etwa bei Preisfindung oder energetischer Sanierung – erhöhen den Beratungsbedarf und stärken die Rolle professioneller Maklerinnen und Makler nachhaltig.“

Besonders deutlich steigt die Maklerbeteiligung in Berlin. Im Vergleich zum Vorquartal legt die Quote dort um zwei Prozentpunkte zu. Gegenüber dem Vorjahr beträgt der Anstieg fünf Prozentpunkte.

Rückläufig entwickelt sich die Maklerquote dagegen in mehreren westdeutschen Metropolen. In Essen sinkt sie im Quartalsvergleich um vier Prozentpunkte, in Düsseldorf um drei Prozentpunkte. Im Jahresvergleich verzeichnet Dortmund mit minus sechs Prozentpunkten den stärksten Rückgang.

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