Die Studie erfasste die Einstellungen und Verhaltensweisen von über 5.000 Finanzfachleuten und Krypto-Investoren in Australien, Brasilien, Indien, Singapur, Südkorea, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Großbritannien und den USA. Der in Zusammenarbeit mit der globalen Plattform für Verbrauchererkenntnisse GWI erstellte Bericht schließt eine bedeutende Lücke in der bestehenden Marktforschung, indem er sich speziell auf finanzkundige Krypto-Investoren konzentriert: diejenigen, die innerhalb und am Rande der Finanzbranche tätig sind.
„Die meisten Krypto-Studien konzentrieren sich auf die Stimmung der Privatanleger. Wir wollten verstehen, wie Finanzfachleute – Menschen, die täglich mit Risiko und Kapital arbeiten – Kryptowährungen tatsächlich wahrnehmen und mit ihnen umgehen. Was wir herausgefunden haben, stellt eine Reihe von Annahmen in Frage“, sagte Michelle Fotopoulou, Chief Marketing Officer bei Sandmark.
Erfahrung relativiert das Risiko
Nur jeder zehnte Finanzfachmann, der Kryptowährungen besitzt, sieht darin ein hohes Risiko, verglichen mit 25 % der breiteren Finanzfachwelt. Optimismus und Vertrauen steigen mit der aktiven Beteiligung und erreichen ihren Höhepunkt bei institutionellen Anlegern und Langzeitinhabern. Anfänger sind nach wie vor am unsichersten. Die Daten zeigen durchweg, dass praktische Erfahrung, gestützt durch zuverlässige Marktinformationen, echte Überzeugung schafft.
Regulierung ist der Motor für den Markteintritt
Regulatorische Unsicherheit bleibt neben Volatilität und Governance-Bedenken das Haupthindernis für eine breitere institutionelle Beteiligung. Dennoch wird Kryptowährung in allen Befragtengruppen eher als langfristiger strategischer Vermögenswert mit starkem Aufwärtspotenzial angesehen denn als kurzfristiges Handelsinstrument. Mit zunehmender regulatorischer Klarheit wird allgemein erwartet, dass die nächste Wachstumsphase des Marktes von Institutionen angeführt wird.
Michelle sagte: „Eine starke Regulierung wirkt als Katalysator für das Engagement. Wenn Rechtsordnungen Schutzmaßnahmen einführen, beschleunigt sich die Aktivität, und größeres Vertrauen ermöglicht eine breitere Akzeptanz.“
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens: Prägend, aber polarisierend
: Prominente Persönlichkeiten spielen weiterhin eine überproportionale Rolle bei der Stimmungsbildung, oft auf widersprüchliche Weise. Unter einer vorab festgelegten Auswahlliste von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sorgt Elon Musk für die stärkste positive Stimmung (51 %), während Donald Trump die negativste Stimmung erzeugt (38 %), obwohl er gleichzeitig als zweitmeistgenannter positiver Einfluss (17 %) rangiert. Unter den Krypto-Besitzern, die Musk als ihren stärksten positiven Einfluss identifizieren, geben 77 % an, sehr optimistisch hinsichtlich der Zukunft von Kryptowährungen als Anlage zu sein. Die Studie zeigt, wie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gleichzeitig Begeisterung wecken und Vertrauen untergraben können.
Ein sich entwickelnder, aber reifer werdender Markt
Michelle schlussfolgerte: „Es ist faszinierend, die Entwicklung der Stimmung auf dem Kryptomarkt zu beobachten, insbesondere im Hinblick auf Institutionen und Finanzexperten. Während soziale Medien die Entdeckung vorantreiben, besteht eine höhere Nachfrage nach echten Marktdaten. Investoren benötigen konsistente, umsetzbare Marktinformationen, um das sich entwickelnde Krypto-Ökosystem zu verstehen.“















