Seit Ausbruch des Krieges ist der Preis für Energie-Rohstoffe wie Rohöl um mehr als 20 Prozent gestiegen und bleibt volatil, da weiterhin Unsicherheit hinsichtlich der Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus herrscht.
Auch die Preise für Agrarrohstoffe wie Mais, Weizen und Sojabohnen sind gestiegen, da der Krieg zudem etwa ein Drittel der weltweiten Rohstoffversorgung für Düngemittel unterbrochen hat. Darüber hinaus befinden sich viele Fabriken, die Düngemittel herstellen, in der Golfregion und wurden durch den Krieg in ihrer Produktion beeinträchtigt. Eine Auffälligkeit ist jedoch, dass die Preise für Edelmetalle wie Gold seit Kriegsbeginn um etwa zehn Prozent gesunken sind.
Historisch gesehen galt Gold in Zeiten von Marktrückgängen oder geopolitischer Unsicherheit als sicherer Hafen, hat in diesem Fall jedoch nicht als Diversifikationsinstrument für Risikoanlagen gedient.
Stephanie Chan ist Portfoliomanagerin bei Insight Investment.















