Anzeige
17. Februar 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Best Ager halten Hausbank die Treue

Zurzeit leben bereits 26,3 Millionen sogenannte Best Ager ? also Personen, die eine Altersgrenze von 55 Jahren überschritten haben – in Deutschland. Gut die Hälfte der 55- bis 59-Jährigen verfügt dabei über durchschnittlich mehr als 25.000 Euro in Kontenguthaben und Geldanlagen.

Bausparverträge, Lebens- und Rentenversicherungen sind dabei noch nicht berücksichtigt. Dies sind einige Ergebnisse aus einer Studie des Bonner Siegfried Vögele Instituts in Kooperation mit der psychonomics AG, Köln. In Auftrag gegeben hat die Umfrage zum Finanzverhalten der Generation 55 Plus die Deutsche Post AG, Bonn.

Mehrheit würde sich wieder an Hausbank wenden

Weiter haben die Marktforscher herausgefunden, dass die Best Ager eine deutlich stärkere Bindung an ihre Hausbank haben als jüngere Kunden. 66 Prozent der Befragten würden bei Beratungsbedarf erneut ihre Hauptbank wählen, bei den 18- bis 54-Jährigen sind es nur 56 Prozent. Wird das Verhältnis zwischen Bank und Kunde nicht durch eine sinkende Beratungskompetenz, schlechteren Service oder eine Ausdünnung des Filial- und Beraternetzes beeinträchtigt, ist die Generation 55 Plus sogar bereit, ihrer Bank ?lebenslänglich? zu vertrauen.

Erreichbarkeit der Filiale ist besonders entscheidend

Bei der Wahl der für sie richtigen Bank ist es den 55- bis 59-Jährigen am wichtigsten, dass die Filialen gut zu erreichen sind (33 Prozent). Für die jüngere Generation ist dies nur zu 22 Prozent ein Kriterium. 31 Prozent der Älteren (Jüngere: 27 Prozent) fordern eine kostenlose Kontoführung. Fast jedem vierten (24 Prozent) der Best Ager sind gute Konditionen wichtig (Jüngere: 17 Prozent). 17 Prozent der Älteren legen großen Wert auf persönliche Kontakte, bei den unter 55-Jährigen sind es lediglich sieben Prozent.

Beste Werbung: Das persönliche Schreiben

Unter den Werbekanälen ist Dialogmarketing die erfolgversprechendste Anspracheform für Finanzwerbung: Vier von fünf Best Agern öffnen Werbebriefe der eigenen Bank. Erscheint der Inhalt interessant, würden fast 90 Prozent die Angebote nach Öffnen des Briefes aufmerksam durchlesen. Der Grund: Personalisierte Schreiben werden als äußerst glaubwürdig eingestuft; es wird der Eindruck vermittelt, die Bank gehe gezielter auf persönliche Präferenzen ein.

Fernsehwerbung fast wirkungslos

Weniger als 20 Prozent werden jedoch durch Fernsehwerbung neugierig gemacht. Und lediglich ein Drittel informiert sich online. Gründe dafür sind die bisher generell eher distanzierte Haltung dieser Gruppe gegenüber dem Internet und der oftmals fehlende Zugriff sowie die eher geringe Glaubwürdigkeit dieses Informationsmediums.

Die vollständige Studie ?Finanzverhalten der Best Ager ? strategische Ansätze für Banken zur Kundenbindung und Neukundengewinnung der älteren Generation? kann für 290 Euro unter www.sv-institut.de bestellt werden. (aks)

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Allianz überarbeitet Rechtsschutz-Tarife

Die Allianz startet im Oktober ihr neues Privat-Rechtsschutz-Angebot. Nach Angaben des Versicherers wurden die weltweit geltenden Versicherungssummen in allen drei Rechtsschutzvarianten angehoben.

mehr ...

Immobilien

Mietlager profitieren von höheren Wohnkosten

Die Urbanisierung und steigende Mieten treibt auch die Gebühren für Mietlager. Immer mehr Menschen suchen externe Lager, um die Miete für mehr Lagerraum in der eigenen Wohnung zu sparen. Der Markt wächst auch in Deutschland.

mehr ...

Investmentfonds

“Einführung des Euro war Europas größter Fehler”

Eine stabile europäische Währungsunion wird nie existieren. Darüber sind sich die Europa-Experten einig, die beim zweiten Feri Science-Talk über die Zukunft und Schwierigkeiten des Euro diskutiert haben. Keiner der Lösungsvorschläge scheint gut genug, um die wachsenden Probleme zu lösen.

mehr ...

Berater

Fondskonzept und DGFRP beschließen IT-Kooperation

Wie die Deutsche Gesellschaft für Ruhestandsplanung (DGFRP) und der Illerstissener Maklerpool Fondskonzept mitteilen, arbeiten sie ab dem 1. November in der Informationstechnologie zusammen. Hierzu bündeln die beiden Maklerdienstleister ihre IT-Lösungen und fassen Ressourcen in den Sparten Investment und Versicherungen zusammen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Autark Invest: Vertrieb mit abgelaufenem Prospekt?

Die Finanzaufsicht BaFin weist auf ihrer Website darauf hin, das der Verkaufsprospekt der Autark Invest GmbH, Olpe, “ungültig” ist. Er hat sein gesetzliches Haltbarkeitsdatum überschritten.

mehr ...

Recht

Immobilienverkauf: Die wichtigsten Schritte für Käufer und Verkäufer

Beim Immobilienverkauf sind unabhängig von der Preisverhandlung einige Schritte nötig, die sich bei Käufer und Verkäufer gar nicht so sehr unterscheiden. Wie sich beide Parteien auf den Notartermin vorbereiten sollten und welche Dokumente dafür wichtig sind:

mehr ...