„Wir sind keine Plattform für Festgeld“

Kommen wir zur Zukunft: Mit welchem Platzierungsvolumen von Exporo rechnen Sie 2019 insgesamt und welches Volumen planen Sie für 2020?

Brunke: Zum Ende des Jahres 2019 werden wir circa 300 Millionen Euro über die Plattform vermittelt haben. Für das Jahr 2020 planen wir ein weiteres Wachstum.

Im Oktober haben Sie die Übernahme Ihres Wettbewerbers Zinsland bekannt gegeben und dessen Plattform integriert. In der Pressemitteilung dazu ist von der „B2B-Erweiterung Caladio“ die Rede. Was verbirgt sich dahinter?

Brunke: Mit Caladio befinden wir uns derzeit im Aufbau einer Software, die alle Prozesse der gewerblichen Immobilienfinanzierung abbilden kann. Hierbei binden wir alle Stakeholder ein und sind so im engen Austausch mit Banken und Projektentwicklern. Alle Beteiligten gehen gemeinsam einen strukturierten Weg um die Chancen der Digitalisierung effizient ins Operative umsetzen zu können und die Wertschöpfungskette der gewerblichen Immobilienfinanzierung zu digitalisieren.

Ein Teil Ihrer Emissionen erfolgt „tokenbasiert“, also mittels Blockchain-Technik. Welchen Anteil haben diese bereits und wann rechnen Sie damit, dass Exporo-Emissionen ausschließlich auf dieser Technik basieren?

Brunke: Wir haben uns dazu entschieden, unser Produkt „Exporo Bestand“, also „Investieren wie ein Eigentümer“, zukünftig komplett tokenbasiert – aber natürlich reguliert, mit Prospekt et cetera – anzubieten. Bisher wurden bereits vier Projekte tokenbasiert emittiert. Ob wir auch das Produkt „Exporo Finanzierung“, also kurzfristige Finanzierung von Immobilienvorhaben, tokenbasiert anbieten werden (was bisher noch nicht erfolgt ist), wird zeitnah entschieden.

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