Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute sieht sich durch den Jahresbericht 2025 des Versicherungsombudsmanns bestätigt. Demnach gingen im vergangenen Jahr 360 Beschwerden gegen Versicherungsvermittler ein. Weiterverfolgt wurden davon 112 Fälle. 2024 waren es 334 Beschwerden. Als zulässig beschieden wurden davon 158.
Deutlich anders fällt das Bild bei Beschwerden gegen Versicherer aus. Insgesamt registrierte der Ombudsmann 28.904 Beschwerden und damit einen neuen Höchststand. Besonders betroffen waren die Rechtsschutz-, Kfz- und Lebensversicherung.
BVK-Präsident Michael H. Heinz verweist auf den Unterschied zwischen beiden Bereichen: „Während die Beschwerden gegen Versicherer insgesamt auf 28.904 gestiegen sind – ein Plus von über 34 Prozent – zeigen die minimalen Vermittlerbeschwerden einmal mehr die hohe Qualität unserer Beratung und Vermittlung.“
Die Beschwerden gegen Vermittler betrafen vor allem Lebens-, Kfz- und Gebäudeversicherungen. Gemessen an der Zahl vermittelter Verträge sieht der Verband darin ein Indiz für die geringe Konfliktquote im Vermittlerbereich.
„Bei Millionen vermittelter Verträge ist diese verschwindende Beschwerdequote gegenüber Vermittlern ein klarer Beleg für die Professionalität unseres Berufsstandes“, so BVK-Präsident Heinz. „Die Politik sollte dies zum Anlass nehmen, weitere Regulierungen endlich ad acta zu legen.“















