Sparkurs greift: MPC zurück in der Gewinnzone

Das Emissionshaus MPC Capital hat im ersten Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben. Nach Sicherung der eigenen Finanzierungsbasis und Kapitalerhöhung sehen die Hamburger wieder zuversichtlich in die Zukunft.

Axel Schroeder, MPC
Axel Schroeder, MPC

MPC weist zum Jahresauftakt einen Konzern-Gewinn von 1,9 Millionen Euro aus. Damit präsentiert sich der börsennotierte Initiator geschlossener Fonds deutlich verbessert gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal, als ein Minus von 24,4 Millionen Euro zu Buche schlug.

Beim Umsatz wurden mit einem Anstieg von 11,4 auf 12,4 Millionen Euro weniger große Sprünge gemacht. Eine wesentliche Ursache des verbesserten Ergebnisses war der strikte Sparkurs des Konzerns. So wurden die operativen Kosten gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel gedrückt.

Bereits im vergangenen Monat hatte MPC für die ersten drei Monate 2010 ein stark verbessertes Platzierungsergebnis von 48,9 Millionen Euro gemeldet. Vor Jahresfrist wurden lediglich elf Millionen Euro eingesammelt. „Die Steigerung unserer Platzierungszahlen und unser Konzern-Gewinn sind ein deutliches Signal für die einsetzende Erholung des Marktes“, sagt MPC-Vorstandschef Dr. Axel Schroeder.

Nach der Einigung mit den Gläubigerbanken auf ein Konzept zur Sicherung der Finanzierung und einer erfolgreich abgeschlossenen Kapitalerhöhung sieht sich MPC gut aufgestellt für den weiteren Jahresverlauf. Die Eigenkapitalausstattung wurde gegenüber dem ersten Quartal 2009 von 15,97 auf 19,35 Millionen Euro aufgestockt.

Anfang der Woche hatte bereits Fondsanbieter HCI Capital, an dem MPC mit 40,8 Prozent beteiligt ist, schwarze Zahlen für das erste Quartal präsentiert. (hb)

Foto: MPC

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