HCI schließt Kapitalerhöhung und finanzielle Neuordnung ab

Das börsennotierte Hamburger Emissionshaus HCI meldet den erfolgreichen Abschluss seiner elf Millionen Euro schweren Kapitalerhöhung. Die Eigenkapitalquote steigt damit von 43,3 auf 54 Prozent. Vorstandschef Dr. Ralf Friedrichs spricht von einem „Meileinstein“ für das Unternehmen.

Dr. Ralf Friedrichs
Dr. Ralf Friedrichs

Laut HCI wurden alle neuen Aktien innerhalb der Bezugsfrist vom 16. Mai 2011 bis 30. Mai 2011 gezeichnet. Dabei griffen nicht nur die Großeigner MPC und Döhle, die das Gesamtvolumen garantiert hatten, beherzt zu, sondern auch die restlichen Aktionäre. Rund 40 Prozent des Streubesitzes haben zum Preis von je 1,50 Euro neue Aktien über Bezugs- und Mehrbezugsrechte erworben.

Im Rahmen der neuen Eigentümerstruktur werden MPC und Döhle, die ihre Stimmrechte künftig poolen, mit 51,16 Prozent beteiligt sein. MPC hatte vorher 33,36 und Döhle 17,96 Prozent gehalten. Als dritter Großaktionär erhöht die HSH Nordbank ihren Anteil von 15,51 auf 19,90 Prozent. Die restlichen Aktien befinden sich in Streubesitz.

Mit der Kapitalerhöhung sieht HCI zugleich die finanzielle Neuordnung des Konzerns vollständig abgeschlossen. Bereits im August 2010 hatte die Gruppe die Enthaftung von allen wesentlichen Eventualverbindlichkeiten sowie die Wandlung von Bankverbindlichkeiten in Eigenkapital durchgeführt.

HCI-Chef Friedrichs: „Wir haben unsere Verbindlichkeiten auf ein tragfähiges Niveau reduziert, die Eigenkapitalbasis substanziell gestärkt und damit den notwendigen Spielraum für attraktive neue Fondsangebote geschaffen. Wir danken unseren Aktionären für ihr Vertrauen in das Potenzial der HCI.“ (hb)

Foto: HCI Capital

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