20. Juni 2007, 00:00
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Studie: REIT-Euphorie ebbt ab

Die Begeisterung für die Ende März beschlossenen G-REITs (German Real Estate Investment Trusts) lässt nach einer Studie der HSH Nordbank AG, Hamburg, spürbar nach. Danach schätzt die Bank das Marktpotenzial für die steuerbegünstigten Fonds bis zum Jahr 2010 auf nur 15 bis 40 Milliarden Euro. Ende 2005 ging die HSH Nordbank noch von 30 bis 60 Milliarden Euro aus.

Die zahlreichen gesetzlichen Restriktionen des G-REITs wie beispielsweise der Ausschluss von Wohnimmobilien würden das Potential der neuen Anlageklasse einschränken, heißt es in der Studie ?Deutsche Immobilienunternehmen am Kapitalmarkt?.

Nach Einschätzung der Bank werden nur wenige bestehende Unternehmen in den REIT-Status wechseln, darunter etwa die Polis Immobilien AG oder Alstria Office AG. Häufiger werde die Emission von Tochtergesellschaften als G-REIT zu beobachten sein, da dies eine weniger komplizierte und daher schnellere Option für Immobilienunternehmen als der eigene Statuswechsel ist. Dies planen beispielsweise die IVG Immobilien, die DIC Asset und die TAG.

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