26. Juli 2016, 13:40
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Sehnsucht nach Sicherheit und Rendite: Allheilmittel Immobilieninvest?

Bei einer vermieteten Immobilie werden darüber hinaus weitere Aufwände und Risiken sichtbar: Der Ausfall von Mietern oder änderungen ihrer Bonität, Zinsänderungsrisiken, falls die Immobilie fremdfinanziert ist und schließlich etwaige Schwierigkeiten in Zusammenhang mit diversen gesetzlichen Vorgaben. Soll eine Immobilie verkauft werden, wird der Objektlage im Regelfall besondere Bedeutung beigemessen.

Doch wie das Schicksal so gerne spielt, nehmen gerade hier zwischenzeitliche Entwicklungen durchaus ungünstigen Einfluss auf eine neuerliche Lagebewertung. Von vornherein klar muss auch sein: Den schnellen Verkauf einer realen Immobilie auf Knopfdruck gibt es praktisch nicht. Insofern ist der Wert “Immobilie” prinzipiell ungeeignet, wenn es um die zügige Beschaffung liquider Mittel geht.

Auch neue Immobilienfonds erfreuen sich eines wachsenden Zuspruchs seitens privater Anleger. Positiv zu bewerten ist hier insbesondere der Fakt, dass die Mittelzu- und -abflüsse aufgrund gesetzlicher Neuerungen mittlerweile im Sinne des Anlegers angemessen geregelt sind.

Übergang birgt diverse Risiken

Dennoch gilt es, weiterhin einem Umstand besondere Beachtung zu schenken: Gelingt es einer Fondsgesellschaft und ihrem Portfoliomanagement innerhalb der vorgesehenen Fristen nicht, die im Fondsbestand befindlichen Immobilien zu vermarkten, geht das Fondsvermögen und damit die Aufgabe der Liquidation auf die jeweiligen Verwahrstellen/Depotbanken über.

Mit diesem Übergang sind naturgemäß diverse Risiken verbunden, die bei einem schlechten Ausgang einen negativen Einfluss auf den Faktor Rendite ausüben können. Daran ist natürlich niemandem gelegen. Die Verwahrstelle weiß um den Umstand, dass sie eigentlich nicht über das Know-how und eine Infrastruktur für die Abwicklung verfügt.

Seite drei: Investmentfonds als chancenreiche Anlage

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