Wohninvestments: B-Städte starten gut ins Jahr

Der aktuelle Marktbericht „Investment Marktet Monthly“ des Immobiliendienstleisters Savills hat den deutschen Markt für Investments in Wohnimmobilien untersucht. Dabei stach besonders das steigende Transaktionsvolumen in B-Standorten hervor.

Leipzig: B-Städte wie diese konnten im Januar ein besonders hohes Transaktionsvolumen verzeichnen.

Am deutschen Wohninvestmentmarkt wurden den Experten von Savills zufolge im Januar dieses Jahres insgesamt 416 Millionen Euro umgesetzt.

Dabei steche ganz besonders der starke Anstieg des Transaktionsvolumens in den B-Städten ins Auge. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei dort ein Plus von 149 Prozent zu verzeichnen, während die A-Standorte im selben Vergleich ganze 76 Prozent verloren haben.

Somit wurden im Januar 2018 noch insgesamt 147 Millionen Euro in den A-Städten umgesetzt, während der Wohninvestmentmarkt der B-Städte schon 96 Millionen Euro hergegeben habe.

Preisdifferenz könnte schmelzen

Mit durchschnittlich etwa 450.000 Einwohnern bieten die B-Standorte laut Savills eine ausreichend hohe Liquidität für die meisten Investoren – bei um 44 Prozent niedrigeren Preisen als in den A-Städten.

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Quelle: Savills

Gleichzeitig bestehe die Möglichkeit dass die weiter wachsende Nachfrage nach Objekten in B-Städten diese attraktive Preisdifferenz schmelzen lassen könnte. So wurden im Januar insgesamt 489 Objekte in deutschen B-Standorten verkauft, was einen Anstieg von 15 Prozent im Vorjahresvergleich ausmache.

Dabei sei auch festzustellen, dass einzig das Segment der B-Städte im Vergleich zum Januar 2017 eine höhere Zahl gehandelter Objekte vorweisen könne. In allen anderen Segmenten sei diese Zahl in unterschiedlichem Maße zurückgegangen, was ein Minus von 51 Prozent des gesamten Wohninvestmentmarktes ausmache.

Mikro- und Studentenwohnungen immer beliebter

Den Experten zufolge erfasst der Boom um Mikro- und Studentenwohnungen nun auch immer mehr den institutionellen Investmentmarkt.

So seien in den letzten zwölf Monaten Immobilien für über 1,2 Milliarden Euro gehandelt worden – ganze 72 Prozent mehr als in den zwölf Monaten zuvor.

Seien diese Objekte noch vor wenigen Jahren nur für Spezialisten interessant gewesen, entfallen nun etwa neun Prozent des gesamten Transaktionsvolumens auf diese Objekte. Die starke Nachfrage der Investoren werde auch den Bauboom weiter befördern. (bm)

Foto: Shutterstock

 

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