12. September 2016, 12:36
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche-Bank-Chef Cryan: Kein Verkauf der Vermögensverwaltung

Deutsche-Bank-Chef John Cryan will beim Umbau von Deutschlands größtem Geldhaus an der Vermögensverwaltung festhalten.

Deutsche-Bank-Chef Cryan: Kein Verkauf der Vermögensverwaltung

John Cryan: “Die Deutsche Asset Management ist und bleibt ein essenzieller Bestandteil unseres Geschäftsmodells.”

In einem am Montag veröffentlichten Brief an die Mitarbeiter schrieb er, diese sollten sich nicht von Fusions- und Verkaufsspekulationen verunsichern lassen. Dem Gerücht, die Bank könne die Vermögensverwaltung verkaufen, “möchte ich entgegentreten und hier klarstellen: Die Deutsche Asset Management ist und bleibt ein essenzieller Bestandteil unseres Geschäftsmodells.”

Auf Pläne über eine mögliche Fusion mit der Commerzbank, über die zuletzt das “Manager Magazin” und das Wirtschaftsmagazin “Bilanz” berichtet hatten, ging Cryan in dem Brief nicht direkt ein, betonte aber: “Es gibt genug, was wir im Alleingang lösen können. Darauf konzentrieren wir uns jetzt.” So wolle die Bank wichtige Rechtsstreitigkeiten abschließen.

Schwierige Sanierung der Deutschen Bank

Spekulationen über einen denkbaren Zusammenschluss mit der Commerzbank hatte Cryan Ende August auf einer Bankentagung in Frankfurt zurückgewiesen. Er sei derzeit nicht auf der Suche nach Partnern. Zu möglichen Gesprächen mit dem neuen Commerzbank-Chef Martin Zielke, über die in den Berichten spekuliert worden war, äußerte er sich nicht.

Angesichts der schwierigen Sanierung der Deutschen Bank hatte es zuletzt Spekulationen gegeben, das Institut könne seinen Sparkurs verschärfen und die Vermögensverwaltung abstoßen. In der Sparte bündelt die Bank das Geschäft mit Fonds für Großinvestoren und Privatanleger. (dpa-AFX)

Foto: Deutsche Bank

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Continentale legt Cyberversicherung für KMU neu auf

Nur 13 Prozent aller kleinen und mittleren Unternehmen verfügen über eine Cyber-Versicherung. Dabei können Hacker-Angriffe oder Schadprogramme für Unternehmen und Freiberufler existenzbedrohend sein. Die Continentale hat ihre Cyber-Versicherung neu aufgesetzt und auch an den Beiträgen gefeilt. Neben Expertenunterstützung sind nun auch Eigenschäden und Ansprüche aus Drittschäden bereits im Grundtarif abgesichert.

mehr ...

Immobilien

Financial Advisors Awards 2020 – bewerben Sie sich jetzt!

Am 20. November 2020 werden zum 18. Mal die Financial Advisors Awards vergeben, die zu den bedeutendsten Produktauszeichnungen der Finanzdienstleistungsbranche zählen. Die Preisverleihung findet anlässlich der Cash.Gala statt. Die Bewerbungsphase ist jetzt gestartet.
mehr ...

Investmentfonds

Die eigentliche Frage im Fall Wirecard

Am Ende wird es wohl der größte Bilanzskandal in der Geschichte der Bundesrepublik sein. Allen Fragen um Konten auf den Philippinen, Fehler beim Wirtschaftsprüfer EY und Versäumnisse der Aufsicht BaFin in den kommenden Monaten muss vorangestellt werden: Warum hat niemand hinterfragt, wie Wirecard sein Geld wirklich verdient? Eine Kolumne von Lucas von Reuss, geschäftsführender Gesellschafter der Quant IP GmbH in München. Die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh agiert als Haftungsdach für diesen Fondsmanager.

mehr ...

Berater

Versicherungspflicht bei Drohnen

Es gibt rund eine halbe Millionen Drohnen in Deutschland. Und für die gilt eine Versicherungspflicht. Egal ob gewerblich oder privat genutzt. Zudem sind in vielen Hausrat-Altverträgen Drohnen nicht mitversichert. Was Drohenbesitzer sonst noch wissen müssen. 

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds besorgt sich fünf Millionen Euro am Kapitalmarkt

Der Asset Manager Lloyd Fonds AG hat heute die Wandelschuldverschreibung 2020/24 im Nennbetrag von fünf Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Die Emission stieß insbesondere bei den neuen Investoren auf positive Resonanz.

mehr ...

Recht

“Mein Name ist Hufeld”: BaFin warnt vor Fake-Anrufen und -E-Mails

In Deutschland und der Schweiz gibt es einen besonders dreisten Fall des so genannten Enkel-Tricks.  So geben sich Cyber-Betrüger als Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder seine Pressesprecherin aus. Die BaFin warnt deutlich vor falschen Anrufen und Fake-E-Mails.

mehr ...