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25. November 2010, 11:59
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Ardanta: Neuer Player will im Maklermarkt angreifen

Der niederländische Versicherer Ardanta entert den deutschen Markt mit einer Sterbegeldpolice, die über die Makler-Plattform Askuma lanciert wird. Askuma-Vertriebschef Oscar Schmidt und Ardanta-Maklerbetreuer Harry Kesler stellen das Konzept im Interview vor.

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Harry Kesler

Cash.: Ardanta ist als niederländischerVersicherer hierzulande noch weitestgehend unbekannt. Das Mutterunternehmen ASR ist aus Fortis-Versicherungen hervorgegangen. Wie ist das Unternehmen aufgestellt?

Kesler: ASR ist eine der großen Versicherungsgesellschaften der Niederlande. Ardanta ist dort der Spezialist für den Bereich Sterbefall- beziehungsweise Bestattungskostenvorsorge und seit Jahrzehnten einer der Marktführer. Seit 2007 sind wir zudem in Belgien aktiv. Der Markteintritt in Deutschland hat mit der Sterbegeldpolice stattgefunden, die wir in Kooperation mit Askuma als Erstvertrieb eingeführt haben.

Cash. Was bringt Askuma ein?

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Oscar Schmidt

Schmidt: Wir sind ein komplett digitaler Marktplatz für Versicherer wie Makler und zudem Assekuradeur. Das heißt, wir konzipieren gemeinsam mit Versicherern individuelle Lösungen, die im Maklermarkt konkurrenzfähig sind. Das erfüllt die Sterbegeldpolice. Gleichzeitig haben wir als Schaden,- Haftpflicht- und Unfall-Spezialisten damit unseren Fokus auf den Lebensversicherungsbereich ausgeweitet.

Cash. Welches Potenzial sehen Sie im deutschen Markt?

Kesler: Diverse Studien belegen, welches Potenzial der hiesige Markt für die Sterbefallvorsorge bietet. Nur zehn Prozent der Zielgruppe verfügen über ein entsprechendes Produkt. Die Bedeutung einer adäquaten Vorsorge für den Sterbefall ist in den letzten Jahren aber enorm gestiegen. Denn das Leistungsspektrum der gesetzlichen Versorgungsträger ist vollständig zurückgefahren worden. Zudem ergibt sich auch aufgrund der sich verändernden Lebenssituationen des Kunden dort ein großer Beratungsbedarf. Beispielsweise nimmt die Zahl der Alleinstehenden, die sich selbst mit diesemThema auseinandersetzen müssen, stetig zu. Auch für Angehörige ist im Trauerfall die organisatorische Belastung hoch.

Seite 2: Wodurch sich das Produkt auszeichnen soll

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1 Kommentar

  1. annexprodukt

    Kommentar von sp — 26. November 2010 @ 12:47

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