19. Oktober 2017, 12:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

Bildschirmfoto-2017-10-19-um-12 50 13 in Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Ulrich Wallin: “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern.”

2018 dürfte das Ergebnis dann aber wieder um einen zweistelligen Prozentsatz steigen. Die Hannover Rück hatte ihr Gewinnziel von mehr als einer Milliarde Euro bereits nach der Katastrophenserie im September in Frage gestellt. Genauere Aussagen zu ihrer Belastung will die Hannover Rück bei der Vorlage der Quartalszahlen am 8. November machen.

Im Grundsatz sieht Wallin sein Unternehmen weiter auf Wachstumskurs bei Prämien und Gewinn. Dennoch soll die Eigenkapitalrendite 2018 nur mindestens 9,5 Prozent erreichen. Für 2017 hatte die Latte zunächst bei 9,7 Prozent gelegen – bevor Stürme und Erdbeben auch dieses Ziel in Frage stellten.

Rendite von mindestens 2,7 Prozent angestrebt

Derweil sollen die Niedrigzinsen nicht mehr so stark an den Ergebnissen zehren wie in den vergangenen Jahren. Für 2017 hat sich die Hannover Rück eine Rendite auf die Kapitalanlagen von “mehr als” 2,7 Prozent zum Ziel gesetzt. 2018 sollen es nun “mindestens” 2,7 Prozent sein. (dpa-AFX)

Foto: Hannover Rück

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Auf Krawall gebürstet: Wo sich Deutschland zofft

Ein Viertel der Nation ist in Streitigkeiten verwickelt. „Deutschlands großer Streitatlas 2019“ belegt mit Zahlen und Fakten, wie in der Bundesrepublik gestritten wird. Die groß angelegte Studie, die Generali Deutschland auf Basis der Daten ihres Rechtsschutzversicherers Advocard alle zwei Jahre durchführt, zeigt spannende Einblicke in die deutsche Streitkultur.

mehr ...

Immobilien

Kommen in 2020 Minuszinsen in der Baufinanzierung?

Die staatliche KfW-Bank sorgte vergangene Woche für Aufregung: Sie will ab 2020 Förderkredite mit Negativzinsen auf den Markt bringen. Was das genau bedeutet und ob diese Minuszinsen auch bei Baufinanzierern ankommen, kommentiert Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender der Dr. Klein Privatkunden AG.

mehr ...

Investmentfonds

Achtung Sektorrotation: Zykliker im Kommen

Der DAX etablierte sich zuletzt wieder jenseits der 13.000 Punktemarke und ein freundlicher Jahresausklang liegt im Bereich des Möglichen. Der Investitionsstau vieler Anleger scheint sich zu lösen. Grund sind u.a. die wieder expansiveren Notenbanken. Insbesondere Qualitätsaktien aus zyklischen Branchen bauen ihre signifikante Unterbewertung ab und sollten im Sinne einer ausgewogenen Portfolioaufstellung nunmehr wieder verstärkt in den Blick des wertorientierten Investors rücken. Kolumne von Markus Merkel von der Steinbeis & Häcker Vermögensverwaltung Gmbh in München.

mehr ...

Berater

Razzia gegen “Hawala-Banking”: 22 Millionen Euro sichergestellt

Der mutmaßliche Kopf des illegalen “Hawala”-Bankings, das mit einer bundesweiten Großrazzia zerschlagen wurde, ist der Düsseldorfer Besitzer einer Juwelierkette. In seinen Juwelierfilialen unter anderem in Duisburg sowie in Pfandhäusern in Berlin sollen die illegalen Geldtransfers betrieben worden sein.

mehr ...

Sachwertanlagen

“Lebensmitteleinzelhandel kaum durch Onlinehandel beeinflusst”

Die auf Handelsimmobilien spezialisierte Redos Gruppe aus Hamburg hat mit Union Investment den offenen Spezial-AIF „Redos Einzelhandel Deutschland III“ aufgelegt. Das Zielvolumen, das bei professionellen Investoren eingesammelt werden soll, ist beachtlich. 

mehr ...

Recht

2,0 Prozent sind genug

Die Bundesagentur für Arbeit wird in diesem Jahr voraussichtlich einen Überschuss von zwei Milliarden Euro verzeichnen. Der Bund der Steuerzahler fordert nun eine stärkere Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung und fordert zudem eine gesetzliche Kopplung von Beitragshöhe und Rücklage der Arbeitsagentur.

mehr ...