Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. „Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern“, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

"Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern", sagte Vorstandschef Ulrich Wallin
Ulrich Wallin: „Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern.“

2018 dürfte das Ergebnis dann aber wieder um einen zweistelligen Prozentsatz steigen. Die Hannover Rück hatte ihr Gewinnziel von mehr als einer Milliarde Euro bereits nach der Katastrophenserie im September in Frage gestellt. Genauere Aussagen zu ihrer Belastung will die Hannover Rück bei der Vorlage der Quartalszahlen am 8. November machen.

Im Grundsatz sieht Wallin sein Unternehmen weiter auf Wachstumskurs bei Prämien und Gewinn. Dennoch soll die Eigenkapitalrendite 2018 nur mindestens 9,5 Prozent erreichen. Für 2017 hatte die Latte zunächst bei 9,7 Prozent gelegen – bevor Stürme und Erdbeben auch dieses Ziel in Frage stellten.

Rendite von mindestens 2,7 Prozent angestrebt

Derweil sollen die Niedrigzinsen nicht mehr so stark an den Ergebnissen zehren wie in den vergangenen Jahren. Für 2017 hat sich die Hannover Rück eine Rendite auf die Kapitalanlagen von „mehr als“ 2,7 Prozent zum Ziel gesetzt. 2018 sollen es nun „mindestens“ 2,7 Prozent sein. (dpa-AFX)

Foto: Hannover Rück

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