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6. Februar 2017, 08:01
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Die Assekuranz vom Staub befreien – 5 Online-Marketing-Trends für 2017

Immer mehr Menschen nutzen und wollen digitale Lösungen. Im Folgenden werden fünf Online-Marketing-Trends dargestellt, die für die Versicherungsbranche 2017 wichtig werden.

Gastbeitrag von Remo Fyda, Provenexpert

Online-Marketing

“Versicherungen sind Vertrauenssache. Daher suchen viele potenzielle Kunden zunächst nach Erfahrungen und Bewertungen.”

Der Versicherungsbranche haftet ein staubiges Image an. Versicherungsprodukte erscheinen oftmals kompliziert, kaum zu durchschauen und für Kunden schwer zu vergleichen.

Viele scheuen sich davor, ihre Versicherung zu wechseln – zu unpersönlich ist der Service, zu undurchsichtig die Produkte. Doch langsam geht ein Ruck durch die Branche, denn die Digitalisierung hat auch hier Einzug gehalten.

Immer mehr Menschen nutzen zum Beispiel das Smartphone, um sich über Produkte und Dienstleistungen zu informieren – kurz: Sie wollen digitale Lösungen. Im Folgenden geht es um fünf Online-Marketing-Trends, die für die Versicherungsbranche 2017 wichtig werden.

1. Mehr Transparenz durch die Digitalisierung
Versicherungskunden sind schon längst an die digitale Welt gewöhnt. Sie bestellen Bücher und Elektronik online, buchen ihre Urlaube im Internet und erledigen ihre Bankgeschäfte im Netz. Auch in der Versicherungsbranche wird das Internet der wichtigste Kanal bei der Interaktion mit einer Versicherung sein – egal, ob Beratung, Vertragsabschluss oder Schadensmeldung. Auf der anderen Seite können sich Kunden im Falle eines Versicherungswechsels ganz einfach einen Überblick über die verschiedensten Anbieter verschaffen, da deren Leistungen und Preise am Markt online verfügbar sind. Niemand ist mehr angewiesen auf Verkaufsgespräche am Wohnzimmertisch Face-to-Face mit dem Vermittler. Die meisten Versicherungsprodukte sind online abrufbar und geben einen guten Überblick zu den Preisen.

2. Die Customer Journey kennen
Wenn ein Versicherungsunternehmen dauerhaft bestehen möchte, muss es die Customer Journey der abschlussbereiten und wechselwilligen Kunden kennen, aber zugleich seine Bestandskunden nicht vernachlässigen. Das heißt, die Kontaktpunkte zwischen potenziellen Kunden und Versicherungsunternehmen sollten genutzt werden, um den Kunden direkt abzuholen und ihm wertvolle Informationen an die Hand zu geben. Der erste Kontaktpunkt sind heutzutage oftmals die Google-Suchergebnisse oder soziale Medien. Hier kann man nur punkten, wenn man auch gefunden wird. In einer aktuellen Studie zum Thema Wechsel und Neuabschluss von Kfz-Versicherungen wird zwar deutlich, dass persönliche Beratung immer noch eine große Rolle spielt. In der sogenannten Informationsphase ist das Medium Internet allerdings die am häufigsten genutzte Informationsquelle zur Kfz-Versicherung (74 Prozent). Am Ende der Customer Journey nehmen Kunden für den tatsächlichen Abschluss dann auch häufiger die persönliche Beratung in Anspruch. Es gilt also, den Kunden schon während der Informationsphase auf verschiedenen Kanälen (Google, Social Media etc.) in die gewünschte Richtung zu führen.

Seite zwei: 3. Auf Multi-Channel setzen

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