Anzeige
Anzeige
6. Mai 2011, 15:42
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

AfW-Vermittlerbarometer: Mehrheit will Erlaubnis für Fonds beantragen

Was denken die Vermittler über die anstehende Regulierung? Das fragte der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW unter anderem in seiner aktuellen Umfrage. Ergebnisse wurden auf dem siebten Entscheidertreffen in Sommerfeld bei Berlin präsentiert.

Antrag-127x150 in AfW-Vermittlerbarometer: Mehrheit will Erlaubnis für Fonds beantragenAufgerufen waren alle Vermittler, sich zu aktuellen Fragestellungen rund um das Thema Finanzdienstleistung zu äußern. 542 Teilnehmer hatten sich daran beteiligt.

Ein großes Thema war das aktuelle Regulierungsvorhaben der Bundesregierung zum Beteiligungsvertrieb. Wird der Gesetzentwurf nach dem derzeitigen Stand umgesetzt, wird der Paragraf 34 der Gewerbeordnung um den Buchstaben f ergänzt. Dann müssen Vermittler geschlossener Beteiligungen und Investmentfonds über eine Erlaubnis verfügen.

Von den Teilnehmern am Vermittlerbarometer würden 93 Prozent eine Erlaubnis für Investmentfonds beantragen und 55 Prozent für geschlossene Fonds. Eine Erlaubnis für sonstige Vermögensanlagen wie beispielsweise Genussrechte ziehen noch knapp 22 Prozent in Erwägung.

Die Alternative, keine Erlaubnis zu beantragen und statt dessen nur noch fondsgebundene Versicherungsprodukte zu vermitteln, ziehen immerhin 18 Prozent der Befragten in Betracht, für 73 Prozent kommt das nicht in Frage.

AfW rechnet mit über 57.000 Erlaubnisanträgen bei IHKn

Der AfW nahm diese Zahlen zum Anlass, eine erste Hochrechnung darüber anzustellen, wie viele Versicherungsvermittler sich künftig bei den Industrie- und Handelskammern (IHK) als Finanzvermittler registrieren. Danach würden 31.500 der im Register stehenden 44.573 Versicherungsmakler eine Erlaubnis beantragen. Bei den 33.305 ungebundenen Versicherungsvertretern, sei mit 25.600 Neuregistrierungen zu rechnen. Insgesamt sei also mit 57.100 Anträgen zu rechnen. “Die im Raum stehende Zahl von 80.000 ist durchaus realistisch”, sagte AfW-Vorstand Frank Rottenbacher.

Seite 2: Wie die Vermittler zur Alte-Hasen-Regel stehen

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

1 Kommentar

  1. […] fragte der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW unter anderem in seiner aktuellen Umfrage. […] Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen Allgemein AfWVermittlerbarometer, beantragen, Erlaubnis, FONDS, für, Mehrheit […]

    Pingback von AfW-Vermittlerbarometer: Mehrheit will Erlaubnis für Fonds beantragen | Mein besster Geldtipp — 9. Mai 2011 @ 09:05

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...