Anzeige
Anzeige
17. Juli 2014, 11:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

AfW gegen “Overkill an Verbraucherinformationen”

Gabriel Bernardino, Vorsitzender der europäischen Aufsichtsbehörde EIOPA hat sich zuletzt kritisch zum Umfang der Produktinformationen für Verbraucher geäußert. Der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. (AfW) will sich dafür einsetzen, die Informationsflut einzudämmen.

Verbraucherschutz: AfW sagt Monster den Kampf an

Der AfW will sich der Reduzierung der “unnötigen Informationsflut” widmen.

Wie der AfW berichtet, hielt der Portugiese Bernardino am 27. Juni im Rahmen einer Konferenz in Reykjavik eine leidenschaftliche Rede zu den Prioritäten der EIOPA mit Blick auf den Verbraucherschutz. “Die Realität ist, dass wir ein Monster geschaffen haben”, erklärte demnach der EIOPA-Vorsitzende. Es funktioniere nicht, den Verbrauchern immer mehr Informationen zu geben.

“Die meisten Menschen lesen oder verstehen die langen Seiten mit komplizierten Produktinformationen nicht. […] Was wir brauchen, ist smart disclosure, mit dem Fokus auf die Verbraucher”, so Bernardino weiter.

AfW sagt “Monster” den Kampf an

Wie der Vermittlerverband mitteilt, will er sich diesem “Monster” intensiv annehmen. “In allen Bereichen der Versicherungs- und Finanzprodukte erleben wir derzeit einen Overkill an Verbraucherinformationen. Das muss ein Ende haben”, erklärt der geschäftsführende Vorstand des AfW, Rechtsanwalt Norman Wirth.

“Auch für die regelmäßig damit befassten Versicherungs- und Finanzanlagevermittler ist das zu viel. Reine Papier- und damit Ressourcenverschwendung! Wir werden jede Initiative für transparente, faire Produkte und eine massive Reduzierung unnötigen Informationsflut aktiv begleiten und auch selbst aktiv werden”, so Wirth weiter. (jb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Insurtechs unterzeichnen “Berliner Digital-Erklärung”

Auf Initiative des Maklerpools Blau direkt und des Insurtech-Unternehmens Knip haben am 13. Januar 2017 insgesamt 22 Insurtechs sowie zwei Maklerpools die “Berliner Digital-Erklärung” abgegeben. Ziel der Erklärung ist es, den digitalen Wandel der Branche voranzutreiben.

mehr ...

Immobilien

JLL: Hohe Zuwächse bei den Wohnungsmieten

Die Angebotsmieten für Wohnungen haben nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) in 2016 den höchsten Zuwachs der vergangenen Jahre verbucht. Der größte Anstieg wurde in Berlin registriert.

mehr ...

Investmentfonds

Meag baut Vertriebsteam aus

Meag verstärkt sein Vertriebsteam mit Thomas Webers (54). Seit Anfang Januar kümmert sich Webers als Senior Relationship Manager schwerpunktmäßig um den Ausbau des Wholesale Bereichs.

mehr ...

Berater

Widerrufsmöglichkeiten von Honorarvereinbarungen

Honorarvereinbarungen im Vertrieb von Versicherungen rechtswirksam zu verwenden, ist äußerst schwierig. Für Versicherungsvermittler lauern eine Vielzahl rechtlicher Fallstricke. Gastbeitrag von Jens Reichow, Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte

mehr ...

Sachwertanlagen

Klumpe Rechtsanwälte: Neue Struktur, mehr Service

Die 1982 von Rechtsanwalt Werner Klumpe gegründete Anwaltskanzlei KSP mit Sitz in Köln firmiert seit dem 1. Januar 2017 unter dem Namen “Klumpe Rechtsanwälte” und hat sich neu positioniert.

mehr ...

Recht

Rentenberater muss Gewerbesteuer zahlen

Die Einkünfte eines selbstständigen Rentenberaters unterliegen der Gewerbesteuer. Sein Berufsbild entspricht nicht den Vergleichsberufen Steuerberater oder Rechtsanwalt. Dies entschied das Finanzgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...