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20. Juli 2015, 08:18
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“Ich bin angriffslustig und möchte einiges bewegen”

Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) hat mit Cash. über das erste Jahr in seiner neuen Position, das Allfinanzkonzept und die Zukunft des Unternehmens gesprochen.

Andreas Pohl

Andreas Pohl: “Die DVAG wird auch in Zukunft ein Familienunternehmen bleiben.”

Cash.: Was waren die größten Herausforderungen im ersten Jahr in Ihrer Position?

Pohl: Für mich gilt in erster Linie, die Erfolgsgeschichte der Deutschen Vermögensberatung fortzuschreiben. Manche hatten ja befürchtet, nach dem Tode unseres Vaters könnte ein unternehmerisches Vakuum entstehen. Das Gegenteil war der Fall. Die Familie Pohl hat in dieser auch emotional schwierigen Situation schnell gehandelt und wichtige Entscheidungen getroffen: Mein Bruder Reinfried und ich führen gemeinsam die Deutsche Vermögensberatung Holding. Ich habe zusätzlich den Vorstandsvorsitz der DVAG übernommen. Damit ist sichergestellt, dass weiterhin ein Pohl an der Spitze des größten eigenständigen Finanzvertriebs Deutschland steht und wir eine familiengeführte Unternehmensgruppe bleiben. Das schafft Klarheit und Perspektive.

Wie bewerten Sie die aktuelle Marktsituation und wie sind Ihre Erwartungen an die weitere Markt- und Geschäftsentwicklung 2015?

Im Geschäftsjahr 2014 ist es uns trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen gelungen, erneut exzellente Ergebnisse zu erzielen. Auch 2015 agieren wir in einem anspruchsvollen Umfeld. Die anhaltende Niedrigzinspolitik in Verbindung mit einer starken Regulierung bringt manchen Marktteilnehmer in Bedrängnis. Dabei sollten wir auch die großen Chancen sehen, die sich uns bieten: Die Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge wächst. Die Nachfrage nach individuellen Konzepten für Vermögensaufbau und Vorsorge wird steigen. Wer, wenn nicht wir als Marktführer unter den Finanzvertrieben, kann den Menschen helfen, finanziellen Engpässen im Ruhestand vorzubeugen? Dafür wollen wir neue Vermögensberater gewinnen!

Seite zwei: “Position an der Spitze der Finanzvertriebe ausbauen”

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