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9. Februar 2015, 09:30
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Verbraucher befürworten Protokolle PIBs

Beratungsprotokolle und Produktinformationsblätter (PIBs) werden von der Mehrheit der Verbraucher als nützlich erachtet, so eine aktuelle Studie des PFI Private Finance Institute der EBS Business School. 

Studie: Verbraucher befürworten Beratungsprotokolle und PIBs

Die Mehrheit der Verbraucher beurteilen Beratungsprotokolle und PIBS positiv.

Für die bevölkerungsrepräsentative Studie, die unter anderem die Einstellung von Verbrauchern zum Beratungsprotokoll und Produktinformationsblatt untersucht (PIB), hat das PFI 1.041 Privatkunden mit Beratungserfahrung zu ihren Finanzen befragt. Demnach finden lediglich neun Prozent der Befragten PIBs weniger oder gar nicht nützlich, bei den Beratungsprotokollen sind es elf Prozent.

Zustimmung steigt mit finanzieller Allgemeinbildung

Besonders positiv werden Beratungsprotokolle und PIBs von denjenigen Befragten beurteilt, die ihre eigene finanzielle Allgemeinbildung ohnehin als (sehr) gut einschätzen. Verbraucher, die nach eigenen Angaben über ein sehr schlechtes Finanzwissen verfügen und daher im besonderen Fokus der Verbraucherschutzbemühungen stehen dürften, sehen demnach eher keinen Nutzen in Beratungsprotokollen und PIBs oder können keine Aussage über eine Nutzeneinschätzung treffen.

87 beziehungsweise 72 Prozent derjenigen Befragten, die angeben, das Beratungsprotokoll als sehr nützlich zu empfinden, geben der Studie zufolge ebenfalls an, das Protokoll helfe ihnen eher oder sehr bei der Nachvollziehbarkeit der Beratung beziehungsweise beim Erkennen der mit der Beratung und dem empfohlenen Produkt verbundenen Kosten.

Finanzielle Allgemeinbildung schon in der Schule vermitteln

Ein ähnlicher Zusammenhang lässt sich der Studie zufolge bei den PIBs feststellen. Zwischen 80 und 84 Prozent derjenigen, die PIBs sehr nützlich finden, geben demnach an, dass sich durch PIBs ihr Verständnis der Funktionsweise der Anlage, ihrer Chancen und Risiken sowie der mit ihr verbundenen Kosten und Provisionen verbessert habe.

Laut den Studienautoren zeige sich, dass die reine Bereitstellung von Informationen für Verbraucher mit geringer finanzieller Allgemeinbildung beziehungsweise weniger Beratungserfahrung nur von eingeschränktem Nutzen sei, da die erhaltenen Informationen scheinbar zu keinem zusätzlichen Erkenntnisgewinn führen.

Sie fordern daher eine generelle Verbesserung der finanziellen Allgemeinbildung in Deutschland, welche optimalerweise bereits in der schulischen Ausbildung verankert werden sollte. Nur so könne die zusätzliche Bereitstellung an Informationen auch in besseren Entscheidungen münden, heißt es in der Pressemitteilung des PFI. (jb)

Fotto: Shutterstock

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