Anzeige
9. März 2016, 08:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

B- und C-Städte: Lage, Lage Lage?

Auch B- und C-Städte liegen bei Kaufinteressenten für Immobilien immer mehr im Trend. Sollten Anleger an diesen Nebenstandorten eher auf gute und sehr gute, oder auf mittlere Lagen setzen?

Lage, Lage Lage

Bonn zählt zu den vielversprechenden B-Städten.

“Grundsätzlich sollte man zur Risikominimierung an B- und C-Standorten zunächst auf gute bis sehr gute Lagen schauen, da auch an diesen Standorten die Bevölkerung zunächst versucht, in den besseren Lagen eine Wohnung zu bekommen. Das klassische Kriterium ,Lage, Lage Lage‘ ist insbesondere in schwächeren Makrolagen nicht zu vernachlässigen”, betont Roman Heidrich, National Director bei Jones Lang LaSalle Deutschland.

Potenzial bei mittleren Lagen

Zwar würden gute und sehr gute Lagen immer niedrigere Renditen aufweisen, dafür sei ein Investment dort sicherer. In mittleren Lagen seien die Renditen oft höher.

“Die höchsten Renditen erzielt man in einfachen Lagen, besonders in Baujahren der Nachkriegsjahrzehnte oder Plattenbauten oder in Gebieten des ehemaligen sozialen Wohnungsbaus und der Großwohnsiedlungen. Allerdings sind das eher ,Profiobjekte’, die Erfahrung mit schwierigen Immobilien voraussetzen und sich nur eingeschränkt für einen Privatinvestor eignen”, erläutert Heidrich.

Nach Einschätzung von Daniel Ritter, Geschäftsführender Gesellschafter bei von Poll Immobilien, haben auch mittlere Lagen an Nebenstandorten vielfach Potenzial.

“Wir beobachten in einer großen Anzahl von Städten eine hohe Nachfrage nicht nur in den bevorzugten, sondern zunehmend auch in den mittleren Lagen, wo die Wertsteigerungen bei Veräußerung gegebenenfalls höher sind. Solche bisher eher unbeachteten Lagen können sich schnell zu Trendvierteln entwickeln, bei dann wachsender Nachfrage und steigenden Preisen. Dies folgt dem Muster, das wir aus den großen A-Städten kennen, und gilt an vielen kleineren Standorten, vorausgesetzt, die lokale Infrastruktur stimmt”, sagt Ritter.

Seite zwei: Individuelle Voraussetzungen sorgsam prüfen

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...